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Zu 96: Warum Ochs noch weg wollte

VfL Wolfsburg Zu 96: Warum Ochs noch weg wollte

Fast wäre er am letzten Tag der Transferperiode noch woanders untergekommen. Die Rede ist von Patrick Ochs, der am Montag fast zu Hannover 96 gewechselt wäre. Denn der Ersatz-Rechtsverteidiger ist beim VfL unzufrieden.

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Auch hier hat‘s nicht geklappt: Ochs bei 1899 Hoffenheim.

In den vergangenen drei Partien hatte Ochs, den der VfL in der vergangenen Saison an 1899 Hoffenheim ausgeliehen hatte, nicht zum Wolfsburger Kader gehört. „Ich habe mich vorsorglich auf die Transferliste setzen lassen, denn wenn man nicht im Kader ist, ist man immer unglücklich. Da muss man schauen, welche Alternativen es gibt“, so Ochs, „aber mit einem Wechsel hat‘s nicht geklappt. Jetzt geht‘s hier weiter und fertig...“

Hannover hatte wieder mal Interesse gezeigt. „Es gab keine Einigung, der VfL wollte mich dann auch nicht abgeben“, so Ochs. Der Grund: Der VfL hätte den Ex-Frankfurter nur ziehen lassen, wenn er noch einen neuen Spieler hätte verpflichten können. Aber das klappte nicht.

Jetzt bleibt Ochs - und will mehr als nur Ersatz sein. „Dass ich im Moment nicht spiele, natürlich bin ich damit unzufrieden, aber ich gebe weiterhin Gas und hoffe, dass ich meine Chance noch bekomme.“

Gar nicht zu spielen oder nicht einmal im Kader zu sein - so etwas musste Ochs bei seinem Ex-Verein Eintracht Frankfurt nicht miterleben. „Ich habe immer gespielt, durfte auch mal schlechte Spiele machen und bin dringeblieben“, so Ochs, der in den vergangenen Jahren, nach seinem Weggang aus Frankfurt, sich weder beim VfL noch in Hoffenheim etablieren konnte. „Anfangs hatte ich mit der Situation zu kämpfen, mittlerweile kennt man sie, aber zufrieden ist man damit nicht. Ich gebe weiter Gas, damit sich die Zeiten wieder ändern“, sagt er und fügt kämpferisch Richtung Christian Träsch, der hinten rechts spielt, hinzu: „Wenn er eine schwache Phase haben sollte, werde ich da sein.“

eh

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