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Zitterpartie vor Schluss: Diego darf erst spät weg

VfL Wolfsburg Zitterpartie vor Schluss: Diego darf erst spät weg

Der Wechsel in der Spielmacher-Ära beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg ist perfekt: Gestern wurde die Verpflichtung von Aliaksandr Hleb bestätigt, und der Abschied von Diego zu Atletico Madrid über die Bühne gebracht.

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Sein Wechsel stand auf der Kippe: Der beim VfL ausgemusterte Spielmacher Diego musste gestern lange um seinen Transfer zu Atletico Madrid bangen.

Doch reine Formsache war das nicht. Nachdem der Vertrag von Atletico bereits unterschrieben gewesen war, setzte am Vormittag auch VfL-Aufsichtsrats-Chef Francisco Garcia Sanz sein Okay unter das Papier, das eine Ausleihe bis Saisonende vereinbart, ohne dass Madrid etwas bezahlen muss. Eine Kaufoption gibt es nicht. Dafür muss der VfL das üppige Gehalt (4,3 Millionen Euro netto) nicht weiterzahlen. Diego soll in Madrid rund 1 Million Euro weniger verdienen als in Wolfsburg.

Doch plötzlich klemmte der Wechsel. Nach WAZ-Informationen konnten sich beide Vereine nicht einigen, wer die Provisionen für Diegos Vater und Berater Djair da Cunha übernimmt.

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Gegen Abend wurde alles gut: „Ich habe soeben die Papiere beim VfL unterschrieben“, sagte Diego um 18.45 Uhr der WAZ. VfL-Trainer Felix Magath teilte in einer Presseerklärung später mit: „Ich bin überzeugt, dass Diego in Madrid eine hervorragende Rolle spielen wird. Dafür wünsche ich ihm alles Gute.“

Heute früh fliegt der Brasilianer nach Madrid, wo er um 9.30 Uhr im Krankenhaus seinen Medizin-Check absolviert. Danach soll Diego seinen Vertrag bei Atletico unterzeichnen.

rs/eh

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