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Ziel für neue Saison: Eigentlich wieder Top-Vier...

VfL Wolfsburg Ziel für neue Saison: Eigentlich wieder Top-Vier...

Es ist noch lange nicht absehbar, wie der Kader des VfL in der kommenden Saison aussieht. Und darum gibt Wolfsburgs Fußball-Bundesligist das Saisonziel 2016/17 auch nur unter Vorbehalt aus.

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Eines von vielen Fragezeichen: Die Zukunft von Max Kruse ist offen.

Quelle: dpa

Manager Klaus Allofs: „Stand heute sage ich: Wir wollen wieder eine Mannschaft haben, der wir das Ziel Platz vier aufbürden können. Aber diese Mannschaft steht eben noch nicht...“

Die vielen Fragezeichen sind bekannt - Ricardo Rodriguez und Luiz Gustavo haben Ausstiegsklauseln, möglicherweise locken England oder China. Über weitere Abgänge wird spekuliert, bei Max Kruse etwa zog sich Allofs am Dienstag auf die Argumente „Er hat Vertrag“ und „Eigentlich gibt es keinen Hinweis darauf, dass er nicht mehr bei uns spielt“ zurück. Ein Treuebekenntnis klingt anders. Ähnlich könnte es bald bei Spielern wie André Schürrle oder Bas Dost aussehen. Man müsse, so Allofs, „im Einzelfall entscheiden“.

Bei der Suche nach neuen Spielern hat der VfL dank der Mehreinnahmen in der Champions League (nur mit der Gruppenphase war kalkuliert worden) weiter sehr ordentliche finanzielle Mittel. Allofs: „Wir wollen keine Weltklasse-Spieler kaufen - sondern Spieler, die sich weiterentwickeln und die das Verlangen haben, ihre Möglichkeiten jede Woche abzurufen.“

Aber es fehlt jetzt das Lockmittel „Internationaler Wettbewerb“. Und das „wirft uns schon zurück“, wie Allofs zugibt. Und so könne es möglicherweise schwierig sein, Wunschspieler nach Wolfsburg zu locken. Bisher steht nur Daniel Didavi (Stuttgart) als Neuzugang fest, andere Kandidaten wie etwa Nicklas Süle (Hoffenheim) zieht es wohl eher woanders hin.

Also ist Platz vier als Saisonziel nur vorläufig zu verstehen. „Wenn sich in den nächsten Wochen herausstellen sollte, dass wir trotz aller Bemühungen den Kader nicht so zusammen haben, wie wir wollten - dann müssen wir das vielleicht anders bewerten.“ Sprich: Die Latte für die neue Spielzeit etwas niedriger legen.

Grundsätzlich aber gelte weiter: „Wir wollen uns in der Spitze der Bundesliga etablieren. Nicht nur für ein Jahr, sondern regelmäßig“, so Allofs. „Und wir wissen, dass das kein unrealistisches Ziel ist.“

apa

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