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Ziel EM: Velpker Koch hat Draxler dabei geholfen

VfL Wolfsburg Ziel EM: Velpker Koch hat Draxler dabei geholfen

Velpke. Neben dem gesetzten Wolfsburger André Schürrle hat auch Julian Draxler den Sprung in den deutschen Kader für die Fußball-EM in Frankreich geschafft. Als Bundestrainer Jogi Löw am Dienstag seine Entscheidung verkündete, da freute sich ein Velpker mit dem VfLer - Marvin Mende, Draxlers Koch. „Die EM war immer sein Ziel. Und ich konnte ihm ein Stück weit helfen, das Ziel zu erreichen“, so der 28-Jährige.

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Er hat den Sprung in den EM-Kader geschafft: Das hat VfL-Star Julian Draxler ein bisschen auch Marvin Mende zu verdanken, der selbstständige Koch aus Velpke half dem Wolfsburger, seine Ernährung umzustellen, damit der wieder fitter ist.

Der Reihe nach: Nachdem die Nummer 10 der Wolfsburger häufiger mit Verletzungen zu kämpfen hatte, hatte sich der der 22-Jährige Gedanken über mögliche Ursachen gemacht. Der Speiseplan kam auch auf die Liste. Was kann man machen? Draxler suchte Hilfe eines Experten.

In Mende fand er einen. Der 28-Jährige erinnert sich an das erste Treffen Anfang Februar: „Nachdem die Hinrunde in der Bundesliga für ihn nicht so prall war und er mit Verletzungen zu kämpfen hatte, wollte Julian seine Ernährung optimieren. Seine Berateragentur ist dann auf mich zugekommen.“ Und Draxler schmeckte gleich, was der Kreisliga-Kicker der FSG Neindorf/Almke damals kochte. Es gab Wildkräutersalat als Vorspeise, hausgemachte Ravioli an Hähnchenbrustfilet als Hauptgang und als Dessert eine Quarkspeise.

Von Montag bis Freitag bereitet der selbstständige Koch (Cooks in Black, CIB) jetzt die Mahlzeiten für Draxler zu. „Mittags bin ich bei ihm zu Hause und mache das Essen fertig. Auch das Abendessen wird für ihn so weit vorbereitet, damit er es sich nur noch warm machen muss“, erzählt Mende, der bei der Auswahl der Mahlzeiten auf Draxlers Trainingsplan achtet. „Alles wird darauf abgestimmt“, sagt der Velpker und lobt den VfL-Profi: „Julian ist sehr pflegeleicht. Mittags gibt‘s für ihn meist Geflügel oder Kalb und Gemüse. Abends ist‘s meist Fisch, er isst gern Lachs.“

Beide Seiten sind froh, sich gefunden zu haben. „Er ist jeden Tag bei mir und bereitet mir zwei Mahlzeiten zu“, freut sich der Wolfsburger. „Ich denke, dass seine Ernährungsumstellung schon nach kurzer Zeit Früchte getragen hat“, glaubt Mende. „Julian fühlt sich jetzt viel besser. So holen wir das Maximum aus ihm raus.“

von Engelbert Hensel

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