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Zaza wieder im Visier: Allofs arbeitet seine Stürmerliste ab

VfL Wolfsburg Zaza wieder im Visier: Allofs arbeitet seine Stürmerliste ab

Ascona. Es sind große Baustellen, die der VfL da meistern muss. Mit Jeffrey Bruma (PSV Eindhoven) ist die in der Abwehr fast wieder geschlossen. Der Innenverteidiger unterschreibt demnächst beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten. Bleibt der Sturm, da werden gerade die Kandidaten abgearbeitet.

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Wieder im Visier des VfL: Stürmer Simone Zaza (M.) von Juventus Turin.

Quelle: dpa (Archiv)

Eine Handvoll Angreifer hat Manager Klaus Allofs im Visier - unter anderem mit Simone Zaza einen altbekannten.

Allofs selbst wollte zwar auf WAZ-Nachfrage keine Namen kommentieren, aber der Manager hatte den italienischen Nationalspieler von Juventus Turin schon im Auge, als der noch für seinen Ex-Klub US Sassuolo geknipst hatte. Im Winter wollte Allofs den Torjäger von Juve holen, Juve ließ ihn aber nicht ziehen - obwohl er hinter Alvaro Morata (den wollte der VfL auch mal), Mario Mandzukic (er war schon in Wolfsburg) und Paulo Dybala nur Stürmer Nummer 4 war. Klappt es jetzt beim zweiten Versuch? Der 24-Jährige selbst sieht seine Zukunft offenbar weiterhin in Turin, will aber erst nach der EM endgültig entscheiden, wie er jüngst betonte: „Natürlich möchte ich mehr spielen, aber für mein erstes Jahr bei Juve war es schon okay. Nächste Saison würde ich aber gerne mehr Einsatzzeiten sammeln. Nach der EM entscheiden wir zusammen über meine Zukunft, aber mein Ziel ist es, in Turin zu bleiben.“

In Turin war Zaza nicht erste Wahl, beim VfL wäre er es. In Italien gab‘s am Dienstag gar Meldungen, die Wolfsburger seien gerade dabei, ein Angebot über 20 Millionen Euro plus X für den Angreifer vorzubereiten. Manager Allofs sagte dazu lediglich: „Wir sind auf der Suche nach einem Stürmer und sind gerade dabei, den Markt zu sondieren.“

Wie bereits erwähnt, hat Allofs mehrere Angreifer im Auge - neben Wunschstürmer Vincent Janssen (AZ Alkmaar) und Zaza gehören auch weiterhin M’Baye Niang (AC Mailand) und Manolo Gabbiadini (SSC Neapel) zum Kandidatenkreis der Wolfsburger, die am 4. Juli wieder mit dem Training starten. Bis dahin wird der VfL-Kader aber nicht komplett sein. Der Manager: „Das ist auch kein Datum, auf das wir hinarbeiten. Wie unser Kader aussehen wird, das kann man dann noch nicht absehen.“ Heißt: Der VfL-Transfersommer wird wieder einmal lang. Im vergangenen Jahr hatte es wichtige Entscheidungen sowohl auf der Abgangsebene (De Bruyne und Perisic) als auch auf der Zugangsseite (Draxler) erst mit Transferschluss (31. August) gegeben.

von Engelbert Hensel

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