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„Xaver“ bläst den VfL weg, aber Hecking bleibt cool

VfL Wolfsburg „Xaver“ bläst den VfL weg, aber Hecking bleibt cool

Der Regen peitschte über den Trainingsplatz, der heftige Wind brachte die Flutlichtmasten ins Wanken - zum VfL-Training gestern Nachmittag wollte wegen Orkan „Xaver“ kein Fan. Aber die Profis des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten blieben davon nicht verschont. Eine Stunde lang versuchten Ivica Olic und Co. nach dem glücklichen Weiterkommen im Pokal gegen Ingolstadt zu trainieren.

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Gemütlich war‘s nicht: Orkantief „Xaver“ wütete gestern beim VfL-Training – Coach Dieter Hecking mummelte sich zwar ein, fand die Bedingungen aber okay.

Quelle: Photowerk (bs)

Am Platz in der Nähe des Mittellandkanals zieht‘s eh immer ein bisschen mehr als etwa an der Übungsfläche vor der Arena. Aber gestern wurden die Profis richtig weggeblasen. Ihre Mützen hatten die meisten Spieler tief ins Gesicht gezogen, um sich gegen den heftigen Regen etwas zu schützen. „Es war eine Katastrophe, bei diesem Wetter zu trainieren“, sagte Olic und meinte damit, dass ein kontrolliertes Spiel nicht immer möglich war.

Auch Torhüter Diego Benaglio ging es da nicht anders. Allerdings: Der Kapitän und Schlussmann des VfL durfte, weil er am Mittwochabend von Beginn an gespielt hatte, etwas früher in die warme Kabine. Für die Startelf stand wie immer nach einer Partie nur ein Auslaufen an. „Die Bedingungen waren nicht unbedingt für Fußball gemacht“, so die Nummer 1 der Schweiz schmunzelnd. „Flanken-Training wäre schwierig geworden...“

Trainer Dieter Hecking schaute sich das windige Treiben seiner Profis mit tief ins Gesicht gezogener Mütze und einer Kapuze darüber an. Er blieb trotz des Orkans, der gestern fast über ganz Deutschland hinwegfegte, ganz cool: „Das ist doch kein Sturm, sondern nur ein bisschen Regen. Der Winter kommt doch erst noch...“ Der Coach augenzwinkernd weiter: „Ich habe schon unter schlechteren Bedingungen trainiert. Das war alles nicht so wild.“

eh/rs

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