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Wollscheid beschließt einen wilden Transfersommer

VfL Wolfsburg Wollscheid beschließt einen wilden Transfersommer

Stoke-on-Trent/Wolfsburg. Nichts geht mehr: Am Mittwoch endete die Transferfrist, und der VfL präsentierte mit Philipp Wollscheid den achten Neuzugang eines wilden Transfersommers. Der 27-Jährige von Stoke City wird vom Wolfsburger Fußball-Bundesligisten ausgeliehen. Das Leihgeschäft läuft für ein Jahr - Kaufoption inklusive.

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Die neue Nummer 2: VfL-Manager Klaus Allofs (r.) präsentierte am Mittwoch mit Philipp Wollscheid den letzten Neuzugang eines turbulenten Transfersommers.

Aber: Wollscheid muss spielen, wenn er länger bleiben möchte. Absolviert der Innenverteidiger die Hälfte aller Pflichtspiele, kann der VfL die im Vertrag verankerte Kaufoption ziehen und den Abwehrmann für drei Jahre verpflichten. Die Leihgebühr beträgt knapp 1,5 Millionen Euro, 6 Millionen Euro sind fällig, wenn Wollscheid über die Saison hinaus bleibt.

Bei seinem Ex-Klub war er eine feste Größe. 31 Partien hatte der Ex-Nürnberger, der in Wolfsburg das Trikot mit der Nummer 2 bekommt, in der vergangenen Saison gemacht. Allofs bestätigte, dass die Wolfsburger zwar lange andere Optionen (Matthias Ginter aus Dortmund und Salif Sané von Hannover 96) geprüft haben, aber Wollscheid sei keine Notlösung. Allofs: „Die Möglichkeit, ihn zu bekommen, hat sich spät aufgetan. Ich bin froh, dass wir ihn bekommen haben.“

Wollscheid grinste derweil - und bezeichnete den VfL als „Top-Adresse“, als Verein, der in andere Tabellenregionen gehöre als in der vergangenen Spielzeit, als die Wolfsburger nur Achter geworden waren. „Der VfL gehört in den internationalen Wettbewerb. da will auch ich hin“, sagte er selbstbewusst und formulierte zugleich, dass es sein „Anspruch“ sei, in Wolfsburg Stammspieler zu werden.

Offen ist noch, ob Wollscheid bereits am übernächsten Samstag gegen Köln spielen kann, weil er eine Blockade im Nackenbereich hat. „Aber bis Köln ist ja noch ein bisschen Zeit“, so der letzte Neue eines turbulenten Sommers, in dem es viel Unruhe und Stars gab, die weg wollten. Stars wie Luiz Gustavo oder Julian Draxler. Letzterer steht nach seinem Ich-will-weg-Interview unter Beobachtung - und schweigt öffentlich. Aber Allofs nimmt ihn in Schutz, sagt: „Es macht keinen Sinn, zu ihm zu sagen: Du musst morgen oder übermorgen sprechen. Julian muss und will unsere Fans mit Leistung überzeugen.“

eh

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