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„Wollen uns ins Rampenlicht schießen“

VfL Wolfsburg „Wollen uns ins Rampenlicht schießen“

Heute träumt der FC Ingolstadt von der Pokal-Sensation beim VfL Wolfsburg. Doch so recht passt die Partie nicht in den Plan von Trainer Ralph Hasenhüttl. Denn in der 2. Liga kämpfen die Bayern gerade gegen den Abstieg.

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Pokalsieg: Durch ein 2:0 beim FSV Frankfurt zog Ingolstadt ins Achtelfinale ein, hier trifft Philipp Hofmann (r.) zum 1:0.

Im Pokal gab‘s bisher Siege beim Fünftligisten Baumberg (4:1) und beim Liga-Konkurrenten FSV Frankfurt (2:0), das Achtelfinale beim VfL ist für Ingolstadt „ein Highlight in der Vereinsgeschichte“, so Hasenhüttl, der im Oktober Marco Kurz abgelöst hatte. „Alle Spieler sind heiß und wollen dabei sein.“ Doch einige dürfen nicht. „Es ist eine Frage der Gewichtung. Das wichtigere Spiel haben wir am Sonntag in Cottbus. Da geht es um die Existenz des Vereins. Da ist es elementar wichtig, in der Liga zu punkten“, erklärt der Coach - und fügt an: „Es wird in Wolfsburg Wechsel in der Startelf geben. Ich muss mit frischen Kräften dafür sorgen, dass wir uns nicht alles zerstören.“

Hasenhüttl erhofft sich dennoch „keinen großen Qualitätsverlust“ - und: „Ich hoffe, dass wir den Gegner ärgern können. Wir wollen mutig agieren und uns zeigen. Es ist die Chance für jeden Spieler, auf sich aufmerksam zu machen und sich mit den besten Spielern zu messen. Wolfsburg sorgt gerade nicht umsonst für Furore in der Bundesliga.“

Allerdings setzt Hasenhüttl voll auf die Underdog-Rolle: „Wir wollen unangenehm sein und haben schon bewiesen, dass wir das auswärts können.“ Zuletzt hatten die Schanzer, wie sie sich selbst nennen, in Köln mit 1:0 gewonnen. Der Coach: „Wir brauchen zwar eine Top-Leistung. Aber wir wollen dem Favoriten ein Bein stellen, um uns selbst ins Rampenlicht zu schießen.“

rs

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