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Dante: Fünf böse Erinnerungen an Real Madrid

VfL Wolfsburg Dante: Fünf böse Erinnerungen an Real Madrid

Er ist der „Mr. Champions League“ beim VfL: Verteidiger Dante ist mit 35 Einsätzen der erfahrenste Akteur des Fußball-Bundesligisten in der Königsklasse, gewann diesen Wettbewerb 2013 sogar. Mit einem Gegner hat er allerdings gar keine guten Erfahrungen gemacht - und mit Real Madrid gastiert ausgerechnet dieser am Mittwoch in Wolfsburg...

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Das fünfte Gegentor: Dante (Nr. 4) springt hoch, Boateng springt zu hoch - Cristiano Ronaldos flacher Freistoß ist drin.

Quelle: Imago

Fünf Gegentore, fünf böse Erinnerungen: Im Halbfinale 2014 verlor der Brasilianer mit den Bayern zunächst das Hinspiel im Bernabeu mit 0:1, ehe es sechs Tage später in der heimischen Allianz-Arena beim 0:4 eine regelrechte Packung gab. Der heutige Wolfsburger spielte jeweils über die volle Distanz, weiß demnach genau, was auf den VfL zukommt. „Gegen Teams von diesem Kaliber musst du jederzeit voll fokussiert und diszipliniert sein, sonst wird es sehr, sehr schwer.“ Vor allem das Ausnahme-Stürmertrio Cristiano Ronaldo/Karim Benzema/Gareth Bale gilt es zu stoppen. Dante: „Diese drei kommen mit so viel Zug zum Tor und einer hohen Schnelligkeit. Das sind schon überragende Spieler.“

Angst vor den „Galaktischen“ hat der 32-Jährige aber keine: „Ich habe nie Angst vor Real Madrid. Angst hatte ich, als ich ein Kind war und nicht wusste, ob ich am nächsten Tag etwas zu essen habe. Im Fußball muss man einfach Mut haben.“

Mut machten die zuletzt blutleeren Auftritte des VfL in der Bundesliga zwar nicht, aber trotzdem glaubt der Brasilianer fest an die Sensation: „Wenn wir kompakt stehen und jeweils über 90 Minuten hochkonzentriert zu Werke gehen, können wir Geschichte schreiben.“ Dafür empfiehlt der Samba-Verteidiger, die jüngsten Partien auszublenden: „Wir dürfen jetzt nicht denken, dass wir gegen Real nun sechs Gegentore bekommen, weil wir in Leverkusen drei Stück bekommen haben. Wir müssen weiter fokussiert sein, um eine gute Leistung zu liefern.“

Denn eines steht fest: Champions League ist nicht Bundesliga. Und auch für den Erfahrensten stehen zwei absolute Highlights an: „Erst einmal wollen wir diese Spiele genießen, dafür haben wir schließlich ein halbes Jahr hart gearbeitet.“

mäk/eh

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