Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Wolfsburgs Held steht im Tor...

VfL Wolfsburg Wolfsburgs Held steht im Tor...

Wolfsburg. Erst blieb er gegen Anthony Modeste lange stehen und klärte, dann war er gegen Yuya Osako reaktionsschnell, bevor er beim Knaller von Mergim Mavraj die rechte Hand hochriss und beim Freistoß-Kracher von Marcel Risse durch die Mauer mit den Füßen zur Stelle war - kurzum: Koen Casteels war beim 0:0 des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten gegen Köln bester VfLer.

Voriger Artikel
Glanzlos: VfL mit Nullnummer bei Gomez-Debüt
Nächster Artikel
Blaszczykowski: Klopp hat aus mir eine Laufziege gemacht

Hielt mehrmals stark: Wolfsburgs neue Nummer 1 Koen Casteels glänzte im ersten Heimspiel der neuen Saison.

Quelle: Gero Gerewitz

Und das war auch im vergangenen Jahr so gewesen, als die Wolfsburger am zweiten Spieltag in Köln spielten. Doch diesmal war‘s Casteels erstes Heimspiel als neue Nummer 1 der Wolfsburger. Der Belgier strahlte Ruhe aus und blieb auch hinterher ganz cool, bezeichnete seine Leistung zunächst als „ordentlich“, dann korrigierte er doch mit leiser Stimme: „Okay, es war eine gute Leistung von mir, denke ich. Leider haben wir vorn nicht das Glück gehabt und zu wenig richtige Torchancen kreiert.“ Bei der Frage, welches seine größte Tat gewesen sei, musste Casteels nicht lange überlegen. „Der Freistoß war sehr eklig: Er war so nah, Vollspann geschossen und hat ein bisschen geflattert“, meinte der 24-Jährige, der sich in der Vorbereitung gegen Kapitän Diego Benaglio durchgesetzt hatte.

„Koen untermauert das, was wir gesagt haben: Wir sind im Tor gut besetzt, der Trainer hat sich jetzt so entschieden - und das war nicht falsch. Aber das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass er wesentlich besser ist als Diego. Es war sowieso eine schwere Entscheidung für den Trainer“, meinte Manager Klaus Allofs.

Auf den Belgier sei Verlass im Tor, in beiden Bundesliga-Spielen der neuen Saison spielte er zu Null. Das soll so bleiben, wenn es am Samstag zu Casteels Ex-Verein 1899 Hoffenheim geht. „Da zu spielen, ist nichts Besonderes mehr für mich“, meinte der VfL-Torhüter, der sich aber wünscht, dass die Zu-Null-Serie auch in Sinsheim hält und die „Unruhe“ im Wolfsburger Spiel abnimmt, damit es nach Augsburg den zweiten Auswärts-Dreier gibt.

von Engelbert Hensel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell