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Guilavogui bricht sich in Lissabon einen Wirbel

VfL Wolfsburg Guilavogui bricht sich in Lissabon einen Wirbel

Lissabon/Wolfsburg. Da wurde die 1:2-Niederlage bei Sporting Lissabon zur Nebensache: VfL-Franzose Josuha Guilavogui hat sich am Samstagabend beim Testspiel in Portugal bei einem Zusammenprall schwer verletzt – er zog sich einen Halswirbelbruch zu. Der Mittelfeldspieler des Wolfsburger hatte bei der Kollision mit Marvin Zeegelaar noch Glück, dass er keine Querschnittslähmung davontrug.

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Hatte großes Glück: VfL-Franzose Josuha Guilavogui zog sich beim Testspiel am Samstag bei Sporting Lissabon einen Halswirbelbruch zu. Wie lange er ausfällt, ist noch nicht klar.

Der 25-Jährige, der zuletzt öffentlich mit einem Wechsel zum AS Monaco kokettiert hatte, war in der 62. Minute  verletzt ausgewechselt worden – nachdem Zeegelaar den Mittelfeldmann erst zu Fall gebracht hatte und er dann mit dem Rücken auf Guilavoguis Kopf geknallt war. „Die Ärzte sagen, ich hätte Glück im Unglück gehabt. Ich mache meinem Gegenspieler keinen Vorwurf, es war eine unglückliche Situation“, so der Wolfsburger, der eigentlich gar nicht hätte spielen sollen. Trainer Dieter Hecking: „Er hatte leichte muskuläre Probleme, aber Josuha wollte unbedingt dabei sein.“ Auch der Coach betonte: „Er hatte großes Glück, dass es nicht mehr geworden ist. Er hatte Glück im Unglück.“

Nach dem Zusammenprall war Guilavogui sofort ins Krankenhaus gebracht worden, wo eine Computertomografie gemacht wurde. Der Mittelfeldmann durfte mit einer Halsmanschette ausgestattet aber später zurück ins Hotel und konnte auch mit seinen Kollegen zurückfliegen. Heute stehen weitere Untersuchungen an – erst dann steht fest, wie lange er fehlen wird. Bei Guilavogui heißt es vorerst: Er muss sechs bis acht Wochen eine Halskrause tragen. Er sagt: „Ich hoffe, dass der Heilungsverlauf positiv ist und ich mich schnellstmöglich erholen kann, damit ich der Mannschaft wieder zur Verfügung stehe.“

Zur Einordnung: Robbie Bina, Verteidiger von Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg, hatte im April eine ähnlich schwere Verletzung erlitten, musste sechs Wochen eine Halsmanschette benutzen und darf jetzt wieder mit der Mannschaft trainieren.

von Engelbert Hensel

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