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Wolfsburg abgezockt ins Pokal-Halbfinale: 3:2 bei Hoffenheim

VfL Wolfsburg Wolfsburg abgezockt ins Pokal-Halbfinale: 3:2 bei Hoffenheim

Der VfL hat zum sechsten Mal das Halbfinale des DFB-Pokals erreicht! In einem packen Viertelfinal-Duell siegte Wolfsburgs Fußball-Bundesligist gestern Abend bei 1899 Hoffenheim mit 3:2 (2:1). Vor 13.400 Zuschauern stand vor allem Ricardo Rodriguez im Blickpunkt, er verwandelte zwei Elfer und flog mit Gelb-Rot vom Platz. Bast Dost erzielte den dritten VfL-Treffer, auf der Gegenseite war Firmino doppelt erfolgreich.

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Wolfsburgs Ricardo Rodriguez (M.) jubelt mit Mannschaftskamerad Bas Dost (r.) und Maximilian Arnold über sein Tor zum 1:2.

Quelle: dpa

Hoffenheim war zunächst besser, kam mit präzisen Pässen in die Nahtstellen der VfL-Abwehrkette mehr als einmal gefährlich in Tornähe. Nach einer guten Viertelstunde allerdings hatten sich die Wolfsburger darauf eingestellt, erhöhten im Spiel nach vorn deutlich das Tempo – was vor allem am dynamischen Maxi Arnold lag, der die offensiven Akzente setzte.

Mit sicheren Kombinationen kamen die VfLer gegen eine nicht stabile Hoffenheim-Abwehr zu zwei Elfmeter-Toren und einer  Top-Chance. Auf der Gegenseite mussten den Gastgebern bei ihrem Treffer ein Fehler von Patrick Ochs und das Hacken-Pech von Robin Knoche helfen.

Nach dem Seitenwechsel wurde aus einem guten Pokalspiel dann endgültig ein richtig rassiger Fußball-Abend. Die Offensiv-Qualität der Wolfsburger setzte sich durch, das dritte Tor war umstritten (weil Niklas Süle angeschlagen am Boden lag), aber verdient.

Doch unmittelbar nach der vermeintlichen Vorentscheidung erkämpften sich die nun energischen Hoffenheimer wieder ein Übergewicht, kamen zu Strafraumszenen und witterten endgültig ihre Chance, als Schiri Peter Gagelmann Gelb-Rot gegen Doppel-Elfer-Schütze Rodriguez zog – eine völlig überzogene Entscheidung wegen vermeintlicher Spielverzögerung.

Aber in Unterzahl zu spielen, hat der VfL in dieser Saison ja schon oft genug geübt – gegen die nun wütend anstürmenden Kraichgauer war schmucklose Abwehrarbeit gefragt, die der VfL bis zur Nachspielzeit (fünf Minuten) erfolgreich absolvierte. Dann traf Firmino nochmal, aus Sicht der Hoffenheimer aber zu spät.

rs

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Bei 1899 Hoffenheim kämpfte sich der VfL unter die letzten Vier, bei der Auslosung des Halbfinals trübte sich dann am späten Abend das DFB-Pokal-Glück des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten: Am 15./ 16. April muss der VfL bei Borussia Dortmund antreten.

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