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Wolfsburg 1:1 gegen Paderborn

Fußball-Bundesliga Wolfsburg 1:1 gegen Paderborn

Es gibt so Spiele, bei denen... also bei denen... äh... - einem hinterher die Worte fehlen. Das gestern war so eines.

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Wolfsburgs Führung: Nach der Kopfball-Ablage von Vieirinha (h.) verhindert Rafa mit seinem Eigentor, dass Bas Dost den Ball einschieben kann.

Quelle: Photowerk

1:1 (1:0) trennte sich der VfL vom SC Paderborn, dabei hätte es eigentlich 5:1 ausgehen müssen. Aber Paderborns Torwart Lukas Kruse und Schiri Manuel Gräfe hatten etwas dagegen, und so blieb‘s bei den beiden Treffern, die die Gäste erzielten - Rafa ins

eigene Tor, Alban Meha per Elfmeter in das des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten.

24.100 Zuschauer sahen ein von Beginn an einseitiges Spiel, in dem Paderborn mit Fünfer-Abwehrkette und Vierer-Mittelfeld zu mauern versuchte, aber dennoch immer wieder VfL-Chancen zulassen musste - weil die Wolfsburger besser im Zweikampf waren und clever auf die Lücken warteten, in denen sie ihre individuelle Überlegenheit ausspielten konnten.

Remis für den VfL: Der Fußball-Bundesligist musste sich Sonntagabend gegen den SC Paderborn mit einem 1:1 (1:0) zufriedengeben.

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Dass der Führungstreffer ein Eigentor war, spielte keine Rolle, Rafa verhinderte so lediglich, dass Bas Dost den Ball ins leere Tor schob. Für Dost war es der Auftakt einer „Tragischer-Held“-Inszenierung, wie sie nur der Fußball bieten kann. Er holt einen Elfer raus - Ivan Perisic verschießt. Er nimmt aus fünf Meter den Ball gut direkt - Latte. Er macht ein Tor - Schiri Gräfe erkennt es mit einer umstrittenen Entscheidung nicht an. Er wird noch einmal im Strafraum gefoult, diesmal viel klarer - es gibt keinen Elfer. Er köpft zweimal aus kürzester Distanz aufs Tor - Keeper Kruse pariert mit Können und Glück.

Unmittelbar nach der Pause, als Paderborn taktisch umgestellt (Viererkette, zwei Stürmer) und den VfL so ganz kurz aus dem Rhythmus gebracht hatte, griff Gräfe auch auf der anderen Seite ein, ermöglichte mit einem Elfer, den man nicht geben muss, den Ausgleich. Über den Rest des Spiels kann man nicht viel mehr erzählen, als dass der VfL stark spielte, aber das Tor einfach nicht fallen wollte - und am Ende fehlte.

Vorwürfe könne er weder der Mannschaft noch Dost machen, meinte VfL-Trainer Dieter Hecking hinterher. Und er wolle die Schuld am Verlust von zwei Punkten auch „nicht in erster Linie beim Schiri suchen“. Was hätte er auch sagen sollen, nach einem Spiel, bei dem fast jedem hinterher die Worte fehlten.

apa

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