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„Wir können weit kommen!“

VfL Wolfsburg „Wir können weit kommen!“

Mit etwas Glück, einiges an Kaltschnäuzigkeit und reichlich Nervenstärke hat es der VfL in die K.o.-Phase der Fußball-Europa-League geschafft! „Dieses Weiterkommen ist für uns alle sehr wichtig“, sagte Diego Benaglio, Kapitän des Wolfsburger Bundesligisten, nach dem 3:0 in Lille.

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Über den Kampf den Sieg gefunden: Der VfL (r. Robin Knoche) musste sich in Lille zunächst mächtig strecken, bevor Ivan Perisic, Ricardo Rodriguez und Naldo am Ende einen Sieg bejubeln konnten.

Quelle: CP24

Am Ende jubelten sogar die gegnerischen Fans dem VfL zu und verhöhnten die eigene Mannschaft. Aber es war keine Glanzleistung - vor allem nicht vor der Pause. „Die erste Halbzeit war unsere schwächste im Europapokal. Wir waren immer einen Schritt zu spät“, schimpfte Trainer Dieter Hecking. Aber: „Es waren die richtigen Momente für die Tore.“

Ein bisschen Zittern war aber trotz des 3:0 - das erste internationale Zu-Null-Spiel des VfL seit 2009 - dabei. Erst steckten die Wolfsburger einen Schock in Form des Pfostentreffers von Lille weg, dann den Platzverweis gegen Josuha Guilavogui und schließlich den Elfer, den Benaglio hielt. „Ich habe mich auf mein Gefühl verlassen, das war zum Glück das richtige“, so der VfL-Torwart. „Für unsere Nerven war das doch beruhigend.“

Robin Knoche war „sehr erleichtert“. Der Innenverteidiger: „Nach den kritischen Szenen hat die Mannschaft bewiesen, dass sie Nervenstärke hat und sich nicht aus der Ruhe bringen lässt.“ Und dann haben die Wolfsburger ja noch ihren Mister Europacup. Ricardo Rodriguez erzielte schon sein zweites und drittes Tor (den Elfer hätte wohl auch Junior Malanda gern geschossen) in dieser internationalen Saison. „Ich übe das immer im Training und wollte den Ball genau dahin haben“, sagte der Linksverteidiger über seinen schönen Freistoß-Treffer.

Die Gruppenphase ist nun überstanden. Im Februar geht‘s weiter. „Wer als nächster Gegner kommt, ist uns völlig egal“, gab sich Knoche vor der Auslosung am Montag gelassen. Rodriguez denkt genauso und zeigt damit, wie breit die Brust bei ihm und seinen Teamkollegen nun ist: „Wir sind eine gute Mannschaft und können weit kommen - egal, gegen wen wir spielen müssen.“

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