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„Wir können es auch ohne sie“

VfL Wolfsburg „Wir können es auch ohne sie“

Kevin De Bruyne zu Manchester City, Ivan Perisic zu Inter Mailand - doch der VfL ließ sich von dem ganzen Wechsel-Wirbel gestern nicht beirren. Mit dem 3:0 (1:0) im Heimspiel gegen Schalke 04 gab der Wolfsburger Fußball-Bundesligist die richtige Antwort.

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Ein echter und ein überraschender Torjäger: Bas Dost (r.) jubelt mit Timm Klose.

Quelle: dpa

Ohne De Bruyne ist der VfL nur noch die Hälfte wert? Von wegen! Mit einem sehr souveränen Auftritt hat der Pokalsieger die Kritiker erst einmal eines Besseren belehrt. „Wir haben gesehen: Wir können auch ohne sie Fußball spielen“, sagte Manager Klaus Allofs, der das Team nach dem 1:1 in Köln am vergangenen Wochenende in die Pflicht genommen hatte. Gestern gefiel ihm der Auftritt wesentlich besser. „Wir haben den Ball gut laufen lassen, die Laufbereitschaft war größer als in den ersten beiden Partien“, lobte Allofs.

Mit viel und sicherem Ballbesitz zog der VfL den Königsblauen den Zahn - und vor dem Tor waren die Wolfsburger eiskalt. Auch Timm Klose, nicht gerade als Torjäger bekannt, traf. Der Verteidiger war froh übers Ergebnis. „Im Vorfeld ist viel geredet worden, zwei Spieler standen extrem im Fokus. Aber die Mannschaft hat das sehr gut aufgefangen, das Trainerteam hat uns den Rücken freigehalten“, sagt Klose, der gemeinsam mit Naldo in der Innenverteidigung großen Anteil daran hatte, dass der VfL zu Null spielte.

In Zukunft muss es immer so gehen - ohne De Bruyne und wahrscheinlich auch ohne Perisic. „Aber der Kader ist breit, wir haben viele Möglichkeiten“, erklärt Allofs, der sich auch über die Anhänger freute. Denn von den Rängen kamen keinerlei Unmutsbekundungen wegen der kurzfristigen Abgänge. „Unsere Fans wissen genau, dass wir alles versucht haben. Sie haben Verständnis“, so der Manager.

tik/eh

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