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„Wir haben uns Respekt verschafft“

VfL Wolfsburg „Wir haben uns Respekt verschafft“

Zwölf Spiele, sechs Siege, drei Unentschieden, drei Niederlagen, Aus im Viertelfinale - das sind die Fakten. Der VfL hat eine gute Europa-League-Saison gespielt; dass es keine sehr gute wurde, lag am Hinspiel-Blackout gegen Neapel. Welche Erkenntnisse bleiben für den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten?

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Abschied: Dries Mertens erzielte das letzte der 18 VfL-Gegentore in der Europa-League-Saison, die für das Team von Dieter Hecking vorbei ist.

Quelle: cp24

Den VfL nach den tollen K.o.-Spielen gegen Sporting Lissabon und Inter Mailand zum Mitfavoriten auf den Europa-League-Pokal machen zu wollen, war in der Euphorie verständlich, im Nachhinein aber übertrieben - soweit ist und war der VfL noch nicht. Aber ähnlich wie 2008 und 2010 bei den letzten Teilnahmen am „kleinen“ europäischen Wettbewerb, hat sich der VfL nützliches Selbstvertrauen erarbeitet. Trainer Dieter Hecking: „Spieler wie Luiz Gustavo kennen das schon - aber als Mannschaft war es ein neues Erlebnis.“ Und: „Ein Maxi Arnold kann aus solchen Parten viel mitnehmen, ein Daniel Caligiuri hat sowas auch noch nicht so häufig gesehen.“

Für Manager Klaus Allofs bleibt vor allem die Erkenntnis, dass wir „uns im Laufe des Wettbewerbs gesteigert und uns auf europäischem Parkett sehr viel Respekt verschafft haben“. Allerdings: Erfahrung gebe es „nicht im Schnelltempo“, es sei noch „Luft nach oben“, das Team müsse „noch cleverer werden“.

Noch cleverer, noch effizienter - in der kommenden Saison warten in der Champions League möglicherweise Real Madrid oder der FC Chelsea. Hecking: „Die Beachtung, die Gegner, das Niveau: alles eine Klasse besser. Da müssen wir uns anpassen.“

apa

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