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Wilmots ist beim VfL „kein Thema“

VfL Wolfsburg Wilmots ist beim VfL „kein Thema“

In der AOK-Arena ließ VfL-Interimstrainer Valérien Ismaël am Donnerstag unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainieren. Beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten beobachten sie jetzt alle, wie der Deutsch-Franzose die verunsicherten Stars vor dem Spiel am Samstag (15.30 Uhr) bei Darmstadt 98 anpackt. Gleichzeitig wird der Trainermarkt sondiert.

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"Kein Thema": Marc Wilmots wird beim VfL nicht der Nachfolger von Trainer Dieter Hecking.

Quelle: Imago

Nach einem Bericht der belgischen Tageszeitung Het Nieuwsblad habe der VfL bereits Kontakt zu Marc Wilmots aufgenommen. Der 47-jährige Ex-Schalke-Spieler war nach der EM als belgischer Nationaltrainer gefeuert worden. Auf WAZ-Nachfrage hieß es vom VfL: „Kein Thema. Wilmots wird nicht Trainer in Wolfsburg.“ Auf Anfrage von Kicker.de dementierte auch Wilmots: „Ich habe keine Gespräche mit Wolfsburg geführt. Das sind Erfindungen von den Medien, die ich sonst nicht weiter kommentieren möchte.“ Wilmots musste nach dem EM-Aus in seiner Heimat viel Kritik einstecken. Es heißt: Der Mann ist zwar ein guter Motivator, aber taktisch habe er die mit Top-Spielern ausgestattete Nationalelf nicht auf ein neues Niveau stellen können. In Belgien hieß es am Donnerstagnachmittag dann: Wilmots stehe vor einem Engagement als Nationaltrainer Algeriens.

Ebenfalls keine Chance auf den Job als Nachfolger von Dieter Hecking beim VfL soll nach WAZ-Infos André Breitenreiter haben, der mal für die Wolfsburger in der Bundesliga gespielt hatte und in der vergangenen Saison Trainer bei Schalke 04 war. Interessant wiederum bleiben der Portugiese André Villas-Boas (zuletzt Zenit Sankt Petersburg, WAZ berichtete) und Roberto Mancini, der bis zum Sommer Inter Mailand trainiert hatte.

Aber: Im Blickpunkt steht jetzt Ismaël. Er soll den Pokalsieger von 2015 so schnell wie möglich stabilisieren. „Natürlich bin ich enttäuscht über einige Dinge, die sich in den vergangenen Monaten getan haben. Daher erwarte ich von allen, dass sie dem neuen Trainer die totale Unterstützung zukommen lassen“, fordert Manager Klaus Allofs vorm ersten Spiel von Ismaël.

eh

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