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Wie kriegt der VfL jetzt die Kurve, Herr Allofs?

VfL Wolfsburg Wie kriegt der VfL jetzt die Kurve, Herr Allofs?

Seit dem 0:2 gegen Braunschweig ist der VfL in der Derby-Krise. Auch bei der Testspiel-Niederlage in Krakau waren die Auswirkungen zu spüren. Am Sonntag geht‘s in der Fußball-Bundesliga beim FC Augsburg weiter. Wie kriegen die Wolfsburger nun die Kurve und kommen aus dem Stimmungstief?

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Dieser Hammer tat richtig weh! Durch einen 25-Meter-Schuss verlor der VfL das Testspiel in Krakau, jetzt muss er sich aus dem Stimmungstief befreien.

Manager Klaus Allofs hat in Krakau „Parallelen zum Derby“ erkannt: „Ich habe keinen Zauberfußball erwartet, aber hätte mir mehr Zielstrebigkeit und Effektivität gewünscht. Stattdessen machen wir den Gegner stark, und plötzlich wird es schwer.“ Dass die gleichen Fehler wie gegen Braunschweig gemacht wurden, hält Allofs für keinen Zufall: „Man merkt, wie sich das Derby ausgewirkt hat.“

Da müsse man nun ansetzen. „Wir müssen nicht den Gute-Laune-Bären machen“, so der Manager. „Aber wenn man diesen Trübsinn weiter pflegt, wird es nicht besser.“ Allofs‘ Appell an die Spieler: „Wir sind in einer fußballtypischen Situation. Da muss man sich zusammenraufen und dagegen angehen. Es muss ein Jetzt-erst-recht-Gefühl in die Mannschaft. Sie muss enger zusammenrücken. So müssen wir die Signale senden und die Fans mitnehmen.“

Auch VfL-Coach Dieter Hecking fordert, nun die Negativstimmung zu beenden: „Eine positivere Grundstimmung reinzubringen, geht nur über Ergebnisse. Aber wir müssen die Derbygedanken jetzt abstreifen, weil wir am Sonntag ein Spiel haben. Bei dem wäre es mehr als gut, wenn wir punkten. Es geht darum, in Augsburg klar zu sein.“

Zumal der FCA ein ähnlicher Gegner wie Braunschweig und Krakau wird. „Die werden keinen Hurra-Fußball spielen“, erwartet Allofs wieder viel Ballbesitz für den VfL, einen defensiven Gegner und schnelle Konter. „Da muss man auch für eine Absicherung sorgen“, mahnt der Manager.

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