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Wie kriegen wir diese Plätze voll?

VfL Wolfsburg Wie kriegen wir diese Plätze voll?

Geisterspiel, Minuskulisse, Negativrekord: Nach dem tollen 1:0-Auftaktsieg in der Champions League gegen ZSKA Moskau ging es kaum um den sportlichen Erfolg des VfL Wolfsburg. Stattdessen diskutierte gefühlt ganz Fußball-Deutschland, warum nur 20.200 Zuschauer im Stadion waren.

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Minuskulisse: Während des Champions-League-Spiels des VfL gegen Moskau blieben in der VW-Arena viele Plätze leer. VfL-Geschäftsführer will den Ursachen auf den Grund gehen.

Quelle: Imago

Schon während der Partie hatte es Hohn und Spott in den sozialen Netzwerken gegeben, am Tag danach wurden erneut die üblichen Argumente ausgetauscht: Wolfsburg sei nun mal keine Millionen-Stadt, die Schichtarbeit beim größten Arbeitgeber VW koste viele Zuschauer und schließlich sei die Königsklasse einigen auch einfach zu teuer. Ja, sagt VfL-Geschäftsführer Thomas Röttgermann, „es gibt diese objektiven Gründe, die wir in Betracht ziehen müssen“. So koste die Schichtarbeit allein etwa 5000 Zuschauer.

Doch die Frage bleibt: Wie kriegt der VfL diese leeren Plätze voll? Der erste Schritt: „Wir werden in einen Dialog mit den Fans gehen, um zu erfahren, was wir noch besser machen können“, erklärt Röttgermann, der vor allem den Klub in der Verantwortung sieht, das Stadion voll zu machen. „Mit dem harten Kern unserer Fans sind wir unfassbar zufrieden“, sagt der Geschäftsführer. Zu Recht: Die ausverkaufte Nordkurve machte gegen Moskau von der ersten bis zur 90. Minute tolle Stimmung.

Doch dem VfL fehlen noch mehr von diesen „positiv Verrückten“, die zu jedem Spiel kommen. „Es ist uns noch nicht gelungen, aus dem Publikum Fans zu machen“, erklärt Röttgermann ehrlich wie nie. „Wir müssen die Faszination, die wir bieten, besser transportieren. Und das wird dann ganz sicher dahin führen, dass wir in Zukunft immer ein volles Haus haben werden.“

tik

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VfL Wolfsburg

Wolfsburg. Das Champions-League-Comeback des VfL Wolfsburg nach sechs Jahren Abstinenz in der Köningsklasse sahen am Dienstagabend 20.126 Zuschauer - zu wenig für Manager Klaus Allofs. Das nicht ausverkaufte Stadion brachte sogar den VfL-Boss auf die Palme.

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