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Werksduell: Allofs kann‘s nicht mehr hören

VfL Wolfsburg Werksduell: Allofs kann‘s nicht mehr hören

Der FC Ingolstadt erwartet den VfL Wolfsburg - für einige ist die Bundesliga-Partie heute (15.30 Uhr) bloß ein internes „Werksduell“ zwischen VW und Audi. VfL-Manager Klaus Allofs kann das Gerede nicht mehr hören.

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Klaus Allofs: Dem VfL-Manager geht das Werksklub-Duell-Gerede das auf die Nerven.

Quelle: imago sportfotodienst

Angeblich habe die DFL die Partie ja extra nicht in die heiße Endphase der Saison gelegt, um Gerüchten über mögliche Spielabsprachen gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen - so lautet eine Verschwörungstheorie. „All das, was da reininterpretiert wird, entsteht durch Unwissenheit“, sagt Allofs deutlich. Wer da „irgendwelche Verbindungen“ konstruieren wolle, der sei „weit weg von der Realität“ und „auf dem Holzweg“.

Doch warum diese Gerüchte aufkommen, ist klar. VfL-Eigner VW ist über seine Tochter Audi mit 19,9 Prozent am FCI beteiligt. Diese Konstellation darf man kritisieren, aber als Beleg für etwaige Absprachen taugt das nicht. „Es gibt zwischen dem VfL und Ingolstadt gar keine Verbindung“, erklärt Allofs. Zwischen zwei Bundesliga-Vereinen sei so wenig Kontakt fast schon „unnormal“. Und der Aufsteiger will auch nicht mit dem VfL verglichen werden. „Wir verstehen uns weder als Werksklub noch als Traditionsverein“, so Ingolstadts Erfolgscoach Ralph Hasenhüttl.

Ein besonderes Spiel wird‘s natürlich trotzdem. VfL-Aufsichtsrats-Chef Francisco Garcia Sanz war erst unlängst in Ingolstadt. Der VW-Manager berichtet: „Dort finden das alle toll und sind sehr aufgeregt. Ich glaube, es wird ein richtiges Fest.“

tik/apa

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