Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
Wenn das Handy die Taktik beeinflusst...

VfL Wolfsburg Wenn das Handy die Taktik beeinflusst...

Morgen steigt das heiße Saisonfinale der Fußball-Bundesliga. Um Fünfter zu bleiben, reicht dem VfL im Heimspiel (15.30 Uhr) gegen Borussia Mönchengladbach ein Unentschieden. Um Vierter zu werden, muss er gewinnen – und auf einen Leverkusener Heim-Patzer gegen Werder Bremen hoffen. Eine knifflige Taktik-Ausgangslage...

Voriger Artikel
Für Polak ist morgen Schluss beim VfL
Nächster Artikel
Löw holt Arnold fürs Polen-Testspiel

So wäre es ideal: Der VfL (r. Rodriguez) stürmt gegen Gladbach (l. Herrmann) – und aus Leverkusen gibt‘s gute Nachrichten.

Denn ob der VfL voll auf Sieg spielt oder vielleicht eher ein Unentschieden halten will, hängt von den Zwischenständen aus Leverkusen ab. „Um ehrlich zu sein, habe ich darüber auch schon nachgedacht“, gibt VfL-Trainer Dieter Hecking zu. Die Anzeigetafel ist während der Partie ganz normal in Betrieb, zudem geht Hecking davon aus, „dass ich über alles informiert werde, was ich wissen muss.“ Sprich: Irgendwer auf der Trainerbank wird schon per Handy verfolgen, ob es sich für den VfL lohnt, nochmal alles nach vorn zu werfen...

Schwierig findet Hecking diese Ausgangslage nicht. Denn auch wenn es für den VfL vor allem um Platz vier, Platz fünf oder Platz sechs geht – der Trainer denkt noch an ein anderes Ziel: „Wir haben im Winter gesagt, wir wollen in der Rückrunde nochmal 30 Punkte holen.“ Um dieses Ziel zu erreichen, muss der VfL morgen gewinnen. „Wir spielen auf Sieg“, so Hecking, „weil wir gerne 60  Punkte hätten“. Natürlich habe man im  dabei Kopf, „dass in Leverkusen vielleicht eine Überraschung passiert.“ Aber: Bei einer Niederlage könnte der VfL auch noch einen Platz verlieren. „Wir können eigentlich befreit aufspielen – aber ein gewisser Druck ist eben auch da, weil es noch Platz sechs werden kann“, so Hecking.

Doch erst mal sind die Saisonpunkte 58, 59 und 60 das Ziel. Dazu passt, dass Hecking offenbar an einer offensiven Aufstellungs-Variante bastelt – mit Maxi Arnold statt Jan Polak im defensiven Mittelfeld. Und mit dem Startelf-Comeback von Portugal-Dribbler Vieirinha. Hecking: „Er könnte eine Rolle spielen – aber vielleicht ist er nicht der Einzige.“

apa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
VfL Wolfsburg
Bekommt beim VfL keinen neuen Vertrag: Für Jan Polak ist nach dem Spiel gegen Gladbach Schluss in Wolfsburg.

Für einen Routinier ist morgen Schluss beim VfL! Jan Polak bekommt beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten keinen neuen Vertrag mehr. Das teilte Manager Klaus Allofs dem Tschechen gestern Nachmittag mit.

  • Kommentare
mehr