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Wenn Olic morgen spielt, muss HSV zahlen!

VfL Wolfsburg Wenn Olic morgen spielt, muss HSV zahlen!

Das könnte die teuerste Aufstellung der Hamburger Bundesliga-Geschichte werden: Wenn wie erwartet Ex-VfLer Ivica Olic morgen Abend im Spiel gegen Wolfsburg aufläuft, muss der HSV einen Ablöse-Nachschlag zahlen. Diese kuriose Klausel ist Teil der Ablöse-Vereinbarung, die der HSV und der VfL schlossen, als der Kroate im Januar an die Elbe wechselte.

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Das kostet: Ivica Olic spielt morgen mit dem HSV gegen den VfL.

Quelle: imago sportfotodienst

„Ich weiß, dass es sowas gibt“, bestätigte Olic gestern auf WAZ-Nachfrage, Einzelheiten kenne er aber nicht. „Ich bereite mich ganz normal auf das Spiel vor und denke nicht, dass das eine Rolle spielen wird.“ VfL-Manager Klaus Allofs dementierte diese Sondervereinbarung nicht, hielt sich aber ansonsten bedeckt: „Es bleibt dabei, dass wir zu Vertragsinhalten keine Auskunft geben.“ Angeblich soll sich bei einem Olic-Einsatz heute die Ablöse von knapp zwei Millionen Euro um 200.000 Euro erhöhen.

Olic wird aller Voraussicht nach heute als Sturmspitze auflaufen, Pierre-Michel Lasogga ist zwar wieder fit, muss aber wohl erst einmal auf die Bank. Die offensive Dreierreihe hinter Olic könnte komplett neu bestückt werden - beim 0:4 in Leverkusen hatten dort Nicolai Müller, Zoltan Stieber und Ivo Ilicevic begonnen, diesmal dürfen wohl Lewis Holtby, Rafael van der Vaart und Maxi Beister ran.

Zudem hat Trainer Peter Knäbel auf der Doppel-Sechs erstmals sein Wunsch-Duo Valon Behrami/Marcelo Diaz dabei. „Ich bin froh, dass die Zentrale im defensiven Mittelfeld mit diesen spielstarken Spielern besetzt ist“, so der Neu-Trainer. „Das garantiert hohe Pass-Genauigkeit und -Sicherheit.“ Seine Hoffnung: „Es ist auch schon einigen anderen Teams gelungen, Wolfsburg in einem Auswärtsspiel vor Probleme zu stellen...“

apa/tik

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VfL Wolfsburg
Vor dem Wiedersehen: Ivica Olic im WAZ-Interview

Weil er schon an die Zeit nach der Karriere dachte, wechselte Ivica Olic im Januar vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg zu seinem Ex-Klub HSV. Dort steckt er seitdem mitten im Abstiegskampf. Im Spiel heute gibt‘s ein Wiedersehen mit den alten Mannschaftskollegen. WAZ-Sportredakteur Andreas Pahlmann sprach mit dem 35-Jährigen.

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