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Weil Caligiuri doppelt trifft: Endlich ein Auswärtssieg!

VfL Wolfsburg Weil Caligiuri doppelt trifft: Endlich ein Auswärtssieg!

Der VfL beherrscht im Moment eine der größten Künste erfolgreicher Fußball-Teams: Er kann konstant punkten, ohne dabei zu glänzen. Das 2:1 (1:0) am Samstag beim SC Freiburg war für die Wolfsburger bereits der dritte Bundesliga-Sieg in Folge – und es war endlich der erste Auswärtsdreier dieser Saison. Ausgerechnet der Ex-Freiburger Daniel Caligiuri erzielte die beiden VfL-Treffer.

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Der Spiel-Entscheider: Wolfsburgs Daniel Caligiuri (l.) und Freiburgs Mensur Mujdza kämpfen um den Ball.

Quelle: dpa

23.500 Zuschauer sahen an der Dreisam ein Spiel, in dem sich beide Teams eigentlich nicht auf Augenhöhe begegnen dürften – dazu ist die individuelle Qualität des VfL zu  hoch, dazu sind die Möglichkeiten der Freiburger zu begrenzt. Dass die Mannschaften dennoch über weite Strecken gleichwertig waren, spricht für den SC; dass der Sieg der Gäste trotzdem verdient war, spricht für den VfL.

Das erste Tor war bezeichnend: Einen Fehler der Freiburger nutzten Vorlagengeber Kevin De Bruyne und Torschütze mit eiskalter Präzision aus. Fehler ähnlicher Art boten auch die Wolfsburger an, vor allem der fahrig wirkende Josuha Guilavogui war vor der Pause ein Sicherheitsrisiko. Aber eiskalte Verwerter hat Freiburg in dieser Saison nicht.

Wolfsburgs Josuha Guilavogui (l.), Ivan Perisic (2.v.l.), Ricardo Rodriguez (M.), Daniel Caligiuri (2.v.r.) und Ivica Olic bejubeln das 1:0.

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Je länger das Spiel dauerte, desto unkontrollierter suchten die Freiburger den Weg nach vorn – desto sichtbarer waren die so entstandenen Lücken am eigenen Strafraum. Dass der VfL noch mal traf und noch weitere Top-Chancen hatte, ergab sich so fast zwangsläufig. Immer beteiligt: Der erneut überragende De Bruyne, dessen herausragende Form aber auch ein VfL-Problem verdeutlicht: Die Wolfsburger leben im Moment eher von ihrer individuellen  Qualität als vom Zusammenspiel, das Ganze ist (noch) nicht mehr als die Summe seiner Teile. Für Freiburg reicht das, so wie es zuvor gegen Bremen und Augsburg ebenfalls gereicht hat. Der VfL schleicht sich in die Tabellenspitze – und er kann sich noch steigern. Es gibt schlechtere Aussichten.

apa

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