Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Wegen Knoche: Hecking sauer auf den DFB

VfL Wolfsburg Wegen Knoche: Hecking sauer auf den DFB

Der Wirbel um die angebliche Gürtelrosen-Erkrankung von Robin Knoche - gestern platzte Dieter Hecking der Kragen. Der Trainer des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten ist stinksauer auf den DFB, der bekanntgegeben hatte, dass VfL-Abwehrmann Knoche wegen dieser Erkrankung von der U 21 hatte abreisen müssen. Dabei hat Knoche gar keine „klassische Gürtelrose“, so VfL-Doc Günter Pfeiler.

Voriger Artikel
Deshalb trainiertder VfL jetzt vorn
Nächster Artikel
Sio muss trotz Grippe reisen

Entwarnung und Ärger: Weil der DFB eine angebliche Gürtelrose bei Robin Knoche veröffentlichte, ist VfL-Trainer Dieter Hecking sauer – der U-21-Nationalspieler soll morgen wieder ins Training einsteigen.

Denn nach einer Untersuchung von Pfeiler und eines Neurologen steht fest: Knoche hat nur „eine leichte Form einer Herpeserkrankung, die bereits wieder am abklingen ist“ und einen Einsatz am Samstag gegen Schalke sehr wahrscheinlich zulässt. Gut für den VfL, weil die Wolfsburger nach Gelb-Rot für Timm Klose beim 0:2 in Hannover und einem Ausfall von Knoche in der Innenverteidigung der Schuh gedrückt hätte.

Jetzt sieht alles wieder entspannter aus. Das freute auch Hecking, der trotzdem kein gutes Haar an der DFB-Pressemitteilung ließ, in der drin stand, dass Knoche eine Gürtelrosen-Erkrankung hat. „Die geben da was raus, was erstmal bestätigt werden muss. Da wird sofort ein Drama draus gemacht, alle Pferde scheu gemacht, damit ich am Montagnachmittag einen Schweißausbruch kriegen muss“, schimpfte der Coach, „wegen solch einer Aussage des DFB haben wir einen Nachmittag Alarm.“

Gestern fehlte Knoche noch, heute wird er wieder das Lauftraining aufnehmen, morgen wird er laut Hecking voll mittrainieren. Mit Tabletten und Salben wird das Abwehrtalent, das eine Allergie gegen Insektenstiche hat, jetzt behandelt. „Diese leichte Form einer Herpeserkrankung ist nicht ansteckend“, sagt VfL-Arzt Pfeiler und fügt hinzu: „Solche Erkrankungen in solch schwächerer Form sind bei Leistungssportlern öfter anzutreffen.“

eh

Voriger Artikel
Nächster Artikel