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Wechselgerüchte: Klaus Allofs nimmt Stellung

VfL Wolfsburg Wechselgerüchte: Klaus Allofs nimmt Stellung

Die vorhandenen Spieler besser machen und keinen Profi abgeben – so geht Klaus Allofs die Dinge beim VfL in der Winter-Transferperiode an. Dennoch dürfte im Kader etwas passieren. Was sagt Allofs über den unzufriedenen Nicklas Bendtner? Wie zuversichtlich ist der Manager, dass er ein Top-Talent wie Victor Osimhen nach Wolfsburg lotsen kann? Die wichtigsten Fragen:

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Was sagt Manager Klaus Allofs über mögliche Wechselgerüchte? Fragen zu Ricardo Rodriguez, Nicklas Bendtner, Carlos Ascues und Victor Osimhen (v.l.n.r.).

Quelle: Archiv (4)

Was ist mit Bendtner?

Der Stürmer will weg, weil er in Wolfsburg nicht spielt, aber noch mauert Allofs:  „Ich weiß, dass Nicklas schwere Jahre hatte, er muss sehen, dass er sein großes Talent und seine großen Fähigkeiten dauerhaft einbringt – und das nach den Regeln, die wir hier haben. Wenn er das hinkriegt, wird er bei uns auch eine Rolle spielen. Wir haben nicht vor, ihn abzugeben.“

Was ist mit Knoche?

Borussia Mönchengladbach soll 5 Millionen Euro für das VfL-Eigengewächs geboten haben. Allofs: „Wir wollen keinen abgeben, das gilt auch für Robin.“ Ich hoffe, er macht so weiter wie bis jetzt, da schließe ich die Zeit seiner Verletzung mit ein. Aus einer Phase mit einer Delle kann man auch etwas Positives ziehen. Robin ist intelligent genug, das zu wissen. Ich glaube, das war eine wichtige Zeit für seine weitere Karriere.“

Was ist mit Rodriguez?

Real Madrid soll weiter Interesse haben. Der Manager gibt sich ganz entspannt: „Das Ganze interessiert mich nur, wenn der Berater kommt und sagt: Das Angebot ist da, ab diesem Zeitpunkt mache ich mir Gedanken. Aber diesen Moment gab‘s nicht.“ Im Sommer kann der Linksverteidiger dank einer Ausstiegsklausel raus aus dem Vertrag. Allofs: „Was in sechs Monaten ist, kann doch keiner jetzt schon absehen.“

Was ist mit den Verleih-Kandidaten?

Paul Seguin, Carlos Ascues und Francisco Rodriguez sollen verliehen werden, ganz so weit sei es noch nicht, betont der Manager. Zuletzt hatten Klubs aus Peru, etwa Alianza Lima, Interesse an einer Verpflichtung von Ascues gezeigt. „Das bringt uns doch nicht weiter“, winkt Allofs ab. „Wenn wir etwas machen, muss es für die Spieler und uns Sinn ergeben.“

Was ist mit Osimhen?

Der Nigerianer hatte im vergangenen Jahr bei der U-17-WM groß aufgespielt, hatte sich zusammen mit Teilen seiner Familie die Bedingungen in Wolfsburg angeschaut. Der VfL muss sich aber beim Transfer-Kampf um den hoch gehandelten Stürmer gegen Top-Klubs durchsetzen. Dennoch heißt es immer wieder aus Nigeria: Osimhen tendiere zu einem Wechsel nach Wolfsburg. „Wir versuchen, uns eine gute Ausgangsposition zu erarbeiten. Wenn man als junger Spieler hierherkommt oder der Berater sich das hier anschaut, gibt es nicht viele Wünsche, die offen bleiben. Da meine ich jetzt nicht das Finanzielle, sondern die Trainingsbedingungen“, so Allofs.

eh

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Im Winter 2012/13 hatte Klaus Allofs Ivan Perisic für 8 Millionen Euro aus Dortmund nach Wolfsburg geholt, in den vergangenen beiden Winter-Transferperioden waren Kevin De Bruyne (22 Millionen) und André Schürrle (32 Millionen) vom FC Chelsea gekommen. Aber diesmal will der Manager des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten solch einen Mega-Transfer nicht machen. Mit der VW-Affäre habe das aber nichts zu tun.

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