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Warum kriegen die Anderen nie Rot?

VfL Wolfsburg Warum kriegen die Anderen nie Rot?

Zum ersten Mal in dieser Saison hat der VfL ein Auswärtsspiel in der Fußball-Bundesliga ohne Platzverweis überstanden. So weit, so gut – aber beim Spiel in München hätten dafür zwei Bayern-Stars vom Platz fliegen müssen....

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Der Schiri im Mittelpunkt: Sünder Bastian Schweinsteiger (l.) schleicht weg, Diego liegt nach dem Schlag am Boden (r.), der Unparteiische Bastian Dankert zeigte nur Gelb.

Quelle: Imago 14632574

Bastian Schweinsteigers Schlag gegen Diego, Rafinhas Notbremse gegen Marcel Schäfer – die TV-Bilder zeigen, dass es in beiden Fällen hätte Rot geben müssen. VfL-Trainer Dieter Hecking kommentierte es nach dem Abpfiff diplomatisch: „Es war dunkelgelb für Basti Schweinsteiger, und ich denke, das weiß er auch.“ Und die Elfer-Szene hätte „vielleicht ein anderer Schiedsrichter gepfiffen“.

Aber, so Hecking: „Ich weiß, dass wir vier Rote Karten in dieser Saison hatten, über die wir uns mächtig aufgeregt haben – vor allem über die Art und Weise, wie da die Karten geflogen kamen.“

Unausgesprochen klang da die entscheidende Frage mit: Warum kriegt der VfL im Zweifel Rot, die Anderen aber nicht? In dieselbe Richtung ging auch der Manager. Klaus Allofs: „Ich bin weit davon entfernt, eine Rote Karte zu fordern – aber wir haben Rot schon für viel weniger gesehen.“

Man könnte sagen, es war wie immer – am Ende hat der FC Bayern in München den VfL wieder einmal besiegt. Doch das 1:0 (0:0) am Samstag war in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Weil Wolfsburgs Fußball-Bundesligist viel richtig machte. Und weil der Triple-Sieger einen Moment der VfL-Unachtsamkeit brauchte, um durch Thomas Müller im zwölften Liga-Heimspiel des Jahres den zwölften Sieg einzufahren.

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In beiden Fällen übrigens ist eine nachträgliche Bestrafung nicht mehr möglich. Weil Schiri Bastian Dankert diese Szenen sah und bewertete, gelten sie als Tatsachenentscheidungen.

eh

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