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Warum der VfL fast schon Meister ist...

VfL Wolfsburg Warum der VfL fast schon Meister ist...

Ein Gipfeltreffen zum Start in die Rückrunde - das gab es in der Geschichte der Fußball-Bundesliga bislang erst zweimal. Der VfL geht in das Spitzenspiel morgen (20.30 Uhr) gegen den FC Bayern bereits mit elf Zählern Rückstand - doch am Ende werden die Wolfsburger Meister!

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Verrückte Statistik: Erst zweimal gab‘s zu Beginn der Rückrunde das Duell Erster gegen Zweiter, sowohl 1966 (o. gegen 1860) als auch 1998 (u. gegen Lautern) war der FC Bayern dabei - und beide Male wurde hinterher der Gegner Meister.

Wie das noch gehen soll? Die WAZ hat eine verrückte Statistik ausgegraben. Erst zweimal trafen der Erste und der Zweite zum Start der Rückrunde direkt aufeinander, beide Male war der Rekordmeister dabei. In der Saison 1965/66 gewannen die Münchner zwar das Stadtduell gegen 1860 mit 3:0. Doch den Titel holten am Ende die Löwen. In der Saison 1997/98 verloren die Bayern mit 0:2 gegen den 1. FC Kaiserslautern - und die Pfälzer wurden später als erster Aufsteiger Meister.

Eigentlich steht der Titelgewinn für den VfL also schon fest, egal wie das Spiel morgen ausgeht - und Wolfsburgs Meistermacher sieht das ganz ähnlich. Ex-Trainer Felix Magath weiß, wie es sich anfühlt, mit dem Klub am Ende ganz oben zu stehen. Er vergleicht die aktuelle Situation mit der 2009, als der VfL durch eine starke Rückrunde mit zehn Siegen in Folge Meister vor den Bayern wurde.

„Ich traue dem Klub zu, die Schale wieder nach Wolfsburg zu holen“, erklärt Magath in der „Sport-Bild“. Die Ausgangslage sei sogar besser, schließlich war der VfL damals zur Saison-Halbzeit nur Neunter. Viel hänge von der Partie morgen ab, so Magath weiter. „Mit einem Heimsieg gegen den Meister kann Wolfsburg die Liga nicht nur deutlich spannender machen, sondern am Ende auch vor den Münchnern stehen“, ist der zurzeit arbeitslose Meistertrainer überzeugt. Dann kann ja nichts mehr schiefgehen...

tik/mé

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