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Warum Dieter Hecking gern an Leipzig denkt

VfL Wolfsburg Warum Dieter Hecking gern an Leipzig denkt

Wolfsburg. Der VfL am Sonntag (17.30 Uhr) gegen RB Leipzig - da werden bei Dieter Hecking Erinnerungen an seine aktive Karriere wach. In Leipzig hatte der Trainer der Wolfsburger in der Fußball-Bundesliga gespielt.

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Hatten in Leipzig eine tolle Zeit: Dieter Hecking spielte beim mittlerweile nicht mehr existierenden VfB in der Bundesliga. Seine Frau Kerstin brachte in der sächsischen Messestadt Zwillinge zur Welt.

Quelle: Imago

„Ich hatte dort zwei wirklich tolle Jahre“, sagt der 52-Jährige, der von 1992 bis 1994 beim mittlerweile aufgelösten VfB gespielt hatte. „Das war kurz nach der Wende sportlich wie privat eine Riesen-Herausforderung. Ich war einer der ersten Wessis, die in den Osten gewechselt sind“, erinnert sich der VfL-Trainer schmunzelnd. Und er lag mit seiner Entscheidung richtig, denn es lief in beiden Bereichen gut: Sportlich stieg der Klub in die Bundesliga auf, privat passte es ebenfalls. Denn: In der sächsischen Messestadt brachte Heckings Frau Kerstin Zwillinge zur Welt. Und: Mit Frank Edmond gewann er einen guten Freund, mit dem er später noch gemeinsam bei Eintracht Braunschweig spielte.

Aber: Inzwischen ist RB die Top-Adresse in Leipzig. „Bei allem Respekt vor den Klubs Sachsen Leipzig und Lok Leipzig, die mit finanziellen Problemen zu kämpfen hatten - mit RB ist da eine neue Generation herangewachsen. Wenn ich sehe, was da im Stadion immer los ist, da kann man nur den Hut vor ziehen“, sagt der VfL-Trainer - und lobt die Philosophie des Klubs, der auf Talente und nicht auf satte Stars setzt. Wolfsburgs Trainer: „Ein Weg, der mir erfolgreich scheint. Als ehemaliger VfB-Spieler hätte ich mir gewünscht, dass dieser Klub auch so nach vorn kommt.“ Aber daraus wurde nichts. „Letztlich ist‘s jedoch für die Stadt und die Region gut, wieder solchen Fußball zu haben. Man hat das Gefühl, dass die Leute nach der Bundesliga lechzen.“

Mittelfristig sieht Hecking RB unter den Top-Sechs der Bundesliga. „Wenn sie weiterhin ihren Weg so gehen und die Ziele so stringent verfolgen, dann werden sie das schaffen“, glaubt der VfL-Trainer. Bei allem Geschrei und Diskussionen über das Modell RB - „letztendlich ist es etwas, was man annehmen kann. Möglicherweise ist es ein Modell für die Zukunft“, sagt der VfL-Coach über den Retortenklub von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz, mit dem sich vor allem Anhänger von Traditionsklubs nicht anfreunden können.

eh

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