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Wandervogel Wollscheid vor seiner VfL-Premiere

VfL Wolfsburg Wandervogel Wollscheid vor seiner VfL-Premiere

Wolfsburg. Den Start in Wolfsburg hatte sich Philipp Wollscheid anders vorgestellt: Eine Nackenverletzung zwang den Last-Minute-Zugang des VfL gleich zu einer Pause. Heute (15.30 Uhr) gastiert der heimische Fußball-Bundesligist bei 1899 Hoffenheim, dann könnte der großgewachsene Innenverteidiger sein Debüt für den neuen Klub geben. Kurios: Der VfL ist bereits der elfte Verein des erst 27-Jährigen.

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Beim VfL neu: Doch Philipp Wollscheid hat schon einmal mit Dieter Hecking zusammen gearbeitet.

Quelle: imago sportfotodienst

Kurz vor Transferschluss wechselte Wollscheid von Premier-League-Klub Stoke City auf Leihbasis nach Wolfsburg. Es ist dabei kein Zufall, dass der 1,94-Meter-Hüne den Weg zu Dieter Hecking wählte. Der VfL-Trainer hatte schon vor sechs Jahren mit ihm beim 1. FC Nürnberg zusammengearbeitet. Danach ging es über die Stationen Leverkusen und Mainz auf die Insel. „Ich kenne Philipp schon ein bisschen. Obwohl wir in den vergangenen Jahren nicht zusammengearbeitet haben, weiß ich doch, zu was er in der Lage ist, was er spielen kann“, sagt Hecking.

Trotzdem: Vorschusslorbeeren gab es keine. Nach seiner Verletzung musste Wollscheid erst einmal seinen Trainingsrückstand aufholen: „Philipp muss sich erst noch an die Trainingsintensität gewöhnen. Aber das kennen wir ja schon bei Spielern, die aus England kommen“, so Hecking am Dienstag. Mittlerweile sieht Wolfsburgs Trainer den 27-Jährigen aber wie den ebenso genesenen Vieirinha „auf dem Niveau, dass sie ernsthafte Alternativen sind.“

Ob es für den Innenverteidiger heute nur bei einer Alternative bleibt oder er sogar in die Startelf rückt, ließ Wolfsburgs Coach offen. „Es gibt die Überlegung, Philipp vielleicht mal reinzuwerfen“, sagt Hecking. Andererseits lobte der Trainer auch Wollscheids Konkurrenten Robin Knoche, der bisher in beiden Liga-Partien von Beginn an ran gedurft hatte: „Robin hat gegen Köln nach einer wackeligen ersten eine sehr gute zweite Halbzeit gespielt.“

Im Abwehrzentrum gesetzt ist nur Jeffrey Bruma, der „so, wie er bislang aufgetreten ist, erste Wahl ist“, bestätigt der VfL-Trainer. Fest steht aber: Ob mit Wollscheid, Knoche oder dem derzeit verletzten Carlos Ascues als Nebenmann von Abwehrboss Bruma - Hecking ist „sehr zufrieden mit dem Stand in der Innenverteidigung. Ich gehe nicht davon aus, dass wir in dieser Saison dort Probleme bekommen werden.“

von Pascal Mäkelburg

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