Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
WAZ-Interview mit VfL-Neuzugang Jeffrey Bruma

VfL Wolfsburg WAZ-Interview mit VfL-Neuzugang Jeffrey Bruma

„Die EM zu schauen, tut weh“, sagt Jeffrey Bruma. Der niederländische Neuzugang des VfL Wolfsburg ist Innenverteidiger und hat einen Vertrag bis 2021.

Voriger Artikel
Deutschland scheidet aus: Guilavogui tippt 2:1
Nächster Artikel
Brekalo: „Ich kann mit dem Druck umgehen“

Neue Umgebung: Für 11,5 Millionen Euro plus Nachschlag wechselte Jeffrey Bruma (M.) zum VfL, wo er Naldos Nachfolger werden soll.

Quelle: Boris Baschin

Wie gefällt Ihnen das neue Wolfsburger Trikot?

Es ist grün. (lacht) Nein, im Ernst: Die Farbe gefällt mir, sie ist ein bisschen anders als im vergangenen Jahr, oder?

Ja, leuchtender.

Das ist gut, sehr schön.

Sie haben in der vergangenen Saison mit Eindhoven dreimal gegen den VfL gespielt. Was ist außer der Trikotfarbe noch in Erinnerung geblieben?

Um ehrlich zu sein: Vor allem die Champions-League-Auslosung. Unser erster Gedanke bei PSV war damals: Wolfsburg wird der stärkste Gegner in unserer Gruppe - und so war es dann auch. Der VfL hatte eine starke Mannschaft, auch wenn es in der Bundesliga nicht richtig geklappt hat.

Sehen Sie sich nach Naldos Abgang als neuer Abwehrchef?

Naldo ist Naldo. Ein sehr guter Spieler, ich habe ihn oft im Fernsehen gesehen. Ich hoffe, dass ich alle Erwartungen erfüllen kann und denke, ich habe das richtige Selbstvertrauen dafür.

Spüren Sie den Druck?

Den hast du immer, vor allem wenn du neu bei einem Verein bist. Ich mache mir diesen Druck auch selbst. Der Verein will nach oben, ich auch.

Ist es ein Vorteil, dass Sie aus Ihrer Zeit beim HSV die Bundesliga schon kennen?

Ja. Ich war drei Jahre in Hamburg, aber das lief nicht gut. Da war ich erst 18, 19 - etwas zu jung, um die Mannschaft dort zu führen. Jetzt bin ich 24, ein bisschen älter, ein bisschen gereifter. Und ich hatte das Gefühl, dass Wolfsburg in diesem Moment der richtige Schritt ist - und dass der VfL eine richtig starke Mannschaft haben wird. Ich glaube an dieses Projekt, ich glaube daran, dass wir wieder in die Champions League kommen.

Haben Sie sich in Wolfsburg schon eingelebt?

Ich bin noch im Hotel, aber in der nächsten Woche schaue ich mir Häuser und Wohnungen an. Ob Stadt oder Land, weiß ich noch nicht, ich bin da sehr offen.

Haben Sie Ihren neuen Mitspieler Julian Draxler bei der EM gesehen?

Ich habe mir das Spiel gegen Italien angeschaut, das war extrem spannend. Ansonsten schaue ich nicht so viel EM im Fernsehen...

Weil Sie generell nicht so oft Fußball schauen?

Nein, ich gucke viel Fußball, eigentlich alles. Aber die EM jetzt anzuschauen, das tut nach unserem Scheitern in der Qualifikation einfach zu sehr weh.

Sie sind Teil des Neuaufbaus der niederländischen Nationalmannschaft...

Ja, ich habe jetzt 19 Länderspiele, da sollen noch ein paar dazukommen. Im September beginnt die WM-Qualifikation, das ist ein Muss für uns.

apa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell