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Jubiläum: Schäfer bestreitet 250. Spiel für den VfL

VfL Wolfsburg Jubiläum: Schäfer bestreitet 250. Spiel für den VfL

250 Spiele für den VfL: Seit neun Jahren spielt Marcel Schäfer für Wolfsburgs Fußball-Bundesligisten, hat in dieser Zeit allerhand erlebt. Höhen wie die deutsche Meisterschaft 2009 oder den Pokalsieg im Vorjahr, aber auch Tiefen wie den Fast-Abstieg 2011.

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Der Absturz hat auch ihn nachdenklich gemacht: VfL-Urgestein Marcel Schäfer.

Quelle: Imago

Heute gegen Dortmund bestreitet Marcel Schäfer sein 250. Bundesliga-Spiel für den VfL und blickt kritisch auf den Absturz seines Teams zurück: „In der Form hatte ich das nicht erwartet. Das konnte sich keiner vorstellen.“

Dies ist die Aufstellung des VfL Wolfsburg:

  • Startelf: Benaglio - Träsch, Naldo, Knoche, Schäfer - Guilavogui, Gustavo - Caligiuri, Arnold, Schürrle - Dost
  • Bank:Casteels - Vieirinha, Kruse, Dante, Seguin, Putaro, Azzaoui

Als amtierender Pokalsieger aktuell auf Rang zehn abgerutscht, als amtierender Meister 2009 auf Rang acht zurückgefallen - gewisse Parallelen bei den Nachtitel-Saisons sind nicht von der Hand zu weisen. „Damals wie heute haben wir es nicht geschafft, eine herausragende Saison zu bestätigten“, erkennt Schäfer. Vergleichen will er diese beiden Spielzeiten trotzdem nicht: „Das ist schwierig, zumal mit Diego Benaglio und mir nur noch zwei Spieler aus jener Zeit dabei sind.“

Der Absturz in dieser Saison wird Konsequenzen haben, VfL-Manager Klaus Allofs hat einen personellen Umbruch angekündigt. Die Dimensionen davon mag Schäfer nicht ermessen. „Das ist die Aufgabe vom Trainer und Herrn Allofs“, sagt der 31-Jährige, zeigt aber Verständnis für das Vorgehen der Verantwortlichen: „Unser Weg in den letzten zweieinhalb, drei Jahren war mehr als positiv, doch in diesem Jahr sind wir den Ansprüchen in der Liga nicht gerecht geworden. Da ist es logisch, dass man Veränderungen vornehmen muss.“

Drei Partien bleiben dem VfL, um „vielleicht doch noch ein Ausrufezeichen zu setzen“, sagt Schäfer, der in dieser Saison bisher auf 18 Liga-Einsätze kam, zwölf davon in der Rückrunde. „Ich hätte gern früher mehr geholfen“, erklärt der Routinier. Am Samstag in Dortmund wird es wohl wieder soweit sein. „Wenn 80.000 Leute zuschauen, braucht man keine motivierenden Worte“, sagt Schäfer mit Blick auf diese Partie. Ohnehin will der Linksfuß immer gewinnen: „Auch wenn ich gegen meinen Sohn Karten spiele...“

nik

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