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Vor der Generalprobe wird Hecking laut

VfL Wolfsburg Vor der Generalprobe wird Hecking laut

Das Bayern-Spiel in einer Woche kommt Dieter Hecking eigentlich zu früh - und deshalb zieht der Coach des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten jetzt die Zügel im Training an. Vor der Generalprobe heute (20.15 Uhr) gegen den Karlsruher SC übte der VfL schon einmal im neuen AOK-Stadion. Und dabei wurde es zuweilen lauter.

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Ans neue Stadion gewöhnen: Gestern trainierte der VfL erstmals in der AOK-Arena – doch Coach Dieter Hecking (r.) gefiel nicht alles.

Nach dem Unfalltod von Junior Malanda war es nicht möglich, die Vorbereitung so durchzuziehen, wie Hecking es gern gehabt hätte. Doch jetzt nimmt er die Profis wieder in die Pflicht und will konzentriertes Arbeiten sehen. Gestern gelang das nicht allen. Erst bekam Keeper Max Grün nach einem missglückten Abschlag eine Ansage, dann stoppte der Coach das Trainingsspiel und schnauzte Ricardo Rodriguez an: „Rici, wir spielen gerade 45 Sekunden und ihr habt zwei Gegentore. Wie kann das sein?“

Auch die Spieler wissen, dass sie langsam wieder in die Spur kommen müssen. Heute steht gegen den starken Zweitligisten Karlsruhe der letzte Test an, in einer Woche kommen dann die Bayern zum Gipfeltreffen.

Der Ton im Team wird schärfer. Kevin De Bruyne ärgerte sich über Patrick Drewes, als dieser einen Fehlpass spielte, und pflaumte den Keeper an: „Nimm‘ den Ball doch einfach in die Hand!“

Der Härtetest heute gegen den KSC wird zeigen, woran Hecking und Co. bis zum Start noch arbeiten müssen. Die Spieler fühlen sich jedenfalls auf einem guten Weg. Stürmer Bas Dost: „Ich habe das Gefühl, dass wir bereit sind. Das Spiel gegen Karlsruhe ist wichtig, um wieder gut reinzukommen. Aber es wird nicht alles entscheiden.“

tik

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