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Vom Königstransfer zum Sorgenkind

VfL Wolfsburg Vom Königstransfer zum Sorgenkind

Genau 12.000 gelaufene Meter haben die Statistiker für Kevin De Bruyne am Samstag gemessen. Besser, es wären 11.998 geblieben – denn die letzten beiden hätte er sich sparen können. Der Wintertransfer des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg rempelte im Augsburg-Spiel nach einer Gelb-Entscheidung Schiri Felix Zwayer an – und flog in der Nachspielzeit mit Gelb-Rot vom Platz.

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Die Nachspielzeit gegen Augsburg: Kevin De Bruyne legt Alexander Esswein, rempelt nach der Gelb-Entscheidung Schiri Felix Zwayer an und fliegt mit Gelb-Rot vom Platz.

In der Aktion lag viel Frust. Frust über die eigene Leistung, die so war wie immer beim VfL:  gute Ansätze, keine Effizienz. Aus dem Königstransfer des Januars ist vorläufig erstmal ein Sorgenkind geworden. Dass der 22-Jährige über sein Fehlverhalten öffentlich nicht reden will, unterstützt den Eindruck nur: Der 20-Millionen-Einkauf ist noch nicht richtig angekommen in Wolfsburg, wirkt auch auf dem Platz nach misslungenen Aktion eher bockig und trotzig als kämpferisch. Eine Körpersprache, die wenig hilfreich ist, weder für ihn noch fürs Team.

Bundesliga: Kämpferisch okay, taktisch in Ordnung – aber spielerisch wieder richtig, richtig schlecht: Der VfL kommt im Moment einfach nicht richtig voran. Das 1:1 (0:1) am Samstag war vom Ergebnis her eine Enttäuschung, dabei muss sich Wolfsburgs Fußball-Bundesligisten über den einen Punkt sogar noch freuen.

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Dass der Platzverweis unfasbar dumm war – darüber herrschte nach dem Spiel Einigkeit. Kapitän Diego Benaglio: „Da hat er sich nicht gut verhalten.“ Kumpel Junior Malanda: „Da hat viel Frust mitgespielt. Kevin kann sogar froh sein, dass es keine glatte Rote Karte gab.“ Manager Klaus Allofs: „Wenn man da für das Foul Gelb bekommen hat, muss man den Mund abputzen und weiterspielen. So diszipliniert muss man sein.“

War er nicht – und muss nun ausgerechnet morgen beim Spiel bei Ex-Klub Bremen zuschauen. „Vielleicht ist es sogar besser, dass er nun nicht schon nach drei Tagen wieder spielen muss“, meint Allofs. „Körperlich ist er eben nicht in bester Verfassung.“

apa/rs

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