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Viermaliger VfL-Trainer: Imre Farkaszinski ist tot

Der Ungar schrieb Wolfsburger Fußball-Geschichte Viermaliger VfL-Trainer: Imre Farkaszinski ist tot

Imre Farkaszinski ist tot: Im Alter von 91 Jahren ist der Mann mit der Brille am Sonntag verstorben. Als viermaliger Trainer des VfL Wolfsburg hinterließ der gebürtige Ungar fast vier Jahrzehnte lang seine Spuren in der Historie des heutigen Fußball-Bundesligisten.

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Der Mann mit der Brille ist tot: Imre Farkaszinski trainierte den VfL Wolfsburg insgesamt viermal.

1956 verließ Farkaszinski seine Heimat, landete über Österreich und Italien in Wolfsburg, wo er als Sportlehrer am Ratsgymnasium unterrichtete. 1958 übernahm der Mann, der gerne markante Brillen trug, zum ersten Mal das Traineramt beim VfL. Doch den Abstieg aus der Oberliga konnte auch er nicht verhindern. Nach nur einem Jahr zog Farkaszinski weiter zum FC Wolfsburg, kehrte jedoch 1966 wieder an den Elsterweg zurück.

Mit Spielern wie Ingo Eismann, Fredi Rotermund, Kalle Borutta und Wilfried Kemmer scheiterte er 1970 in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga an Kickers Offenbach und dem VfL Bochum. Vier Jahre später gelang die Qualifikation für die neu eingeführte zweigleisige 2. Bundesliga. Aber weil er den Klassenerhalt verpasste, musste Farkaszinski im Januar 1975 seinen Hut nehmen.

Bei seinen Spielern genoss der Ungar allerhöchsten Respekt. „Sie werden niemanden finden, der ihn nicht in guter Erinnerung hat“, sagte einst Manfred Mattes, der in den 70ern fünf Jahre lang unter Farkaszinski trainierte. Durchaus autoritär, aber auch umgänglich und sehr fair - so beschrieben ihn seine Spieler.

1978 und 1983 sprang er noch mal kurzzeitig als VfL-Trainer ein, ehe es ihn 1989 zurück in die Heimat nach Ungarn zog. Dort ist der Mann mit der Brille am Sonntag im Alter von 91 Jahren gestorben.

tik

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