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Vier Tore bis zum VfL-Wunder...

VfL Wolfsburg Vier Tore bis zum VfL-Wunder...

Die Fakten sprechen gegen den VfL! Noch nie hat eine Mannschaft nach einer Hinspiel-Heimniederlage im Europapokal mit drei oder mehr Toren Unterschied die nächste Runde erreicht. Wolfsburgs Bundesligist braucht also nach dem 1:4 im Viertelfinal-Hinspiel in der Europa League gegen Neapel morgen (21.05 Uhr) im Rückspiel ein großes Fußball-Wunder.

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Vier Tore für ein VfL-Wunder: Stürmer Bas Dost zeigt, was Wolfsburg morgen braucht. Es braucht ein Fußball-Wunder - so eins, wie es einst Werder Bremen gegen Lyon geschafft hat (Foto oben).

Quelle: cp24 (1)

Es braucht ein Spiel für Geschichtsbücher (siehe Statistik). So, wie etwa im Dezember 1999, als Klaus Allofs, damals gerade Manager bei seinem Ex-Klub Werder Bremen geworden, es schon mal erlebt hat. „Das war phänomenal“, erinnert sich der VfL-Macher mit einem breiten Grinsen. Nach einer 0:3-Pleite bei Olympique Lyon drehten Marco Bode, Andreas Herzog, Frank Baumann und Claudio Pizarro die Dinge im Rückspiel noch. „Ein Wunder von der Weser“, sagt Allofs.

Solch einen phänomenalen Abend braucht der VfL auch morgen. Aber: „Wunder kann man nicht planen. Was man aber planen kann ist, ein Spiel zu gewinnen. Wir wollen zeigen, dass Neapel und wir sportlich nicht weit auseinander sind, dass wir auch anders können als im Hinspiel.“

Wolfsburg braucht einen Sieg mit vier Toren Unterschied, um sicher weiterzukommen. Vier Tore bis zum Wunder. Nicht nur Allofs hat in seiner langen und erfolgreichen Zeit in Bremen welche erlebt – auch Timm Klose hat mal in der Schweiz am letzten Spieltag noch den Aufstieg mit seinem Ex-Klub FC Thun geschafft. „Das ist jetzt schon ein bisschen länger her, es wird mal wieder Zeit“, sagt er augenzwinkernd.

Eines verspricht Allofs den Fans: „Wir werden da nichts herschenken oder nur mit halber Kraft spielen – das werde ich nicht zulassen, schließlich haben wir eine Verpflichtung gegenüber unseren Fans, die dabei sind und den Zuschauern vor den Fernseh-Geräten.“ Der Manager weiter: „Warten wir doch mal ab, was passiert, wenn wir 1:0 oder 2:0 führen sollten...“

eh/tik

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