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Viele Chancen, zu wenig Tore

VfL Wolfsburg Viele Chancen, zu wenig Tore

Am Sonntag steigt das erste Heimspiel des Jahres gegen Köln - und der VfL steht nach dem 2:3 in Frankfurt schon unter Druck. Vor allem in Sachen Chancenverwertung muss sich der Wolfsburger Fußball-Bundesligist schnell verbessern.

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Nein, auch der war nicht drin: In Frankfurt scheiterte Max Kruse (2. v. l.) in dieser Szene an Eintracht-Keeper Lukas Hradecky, die Chancenverwertung ist beim VfL ein Problem. Jetzt liegt die Hoffnung auch bei André Schürrle (r.).

Quelle: Imago

Am Sonntag wurde es besonders deutlich: Der VfL geht fahrlässig mit seinen Möglichkeiten um. Eigentlich hätte es schon früh 3:0 oder 4:0 stehen müssen. Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Der VfL hat sich bislang 45 Großchancen erspielt - das sind nach den Bayern (84) und Dortmund (80) die meisten. Aber: André Schürrle und Co. vergeben auch die drittmeisten Möglichkeiten. Eine Chancenverwertung von 44,44 Prozent bedeutet nur Platz neun in der Liga - da ist also noch reichlich Luft nach oben.

Aber, so erklärt Innenverteidiger Dante, „dass wir so viele Chancen haben, ist immer positiv“. Nur nutzen muss man sie eben auch. Sonst kann so ein Drama wie in Frankfurt passieren. „Wir wollen nicht sagen: Die Stürmer haben kein Tor gemacht, deshalb haben wir verloren. Es war eine kollektive Niederlage“, sagt Dante, der selbst bei einem der drei Gegentore durch Alex Meier nicht gut ausgesehen hatte.

Was den Wolfsburgern Mut machen darf: Schürrle ist auf dem Weg nach oben, auch am Sonntag traf er. „André ist gut dabei“, lobt Dante, „aber wir sollten nicht nur auf ihn schauen. Wenn wir ohne echten Stürmer spielen, müssen alle vier Offensivspieler die Verantwortung haben und nicht nur einer.“ Das gilt auch für Max Kruse: Er vergab die meisten Großchancen (6), gefolgt vom verletzten Bas Dost (5).

tik

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