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Viele Chancen, keine Tore: So platzt der Pokal-Traum

Halbfinal-Aus Viele Chancen, keine Tore: So platzt der Pokal-Traum

Die einen machten aus wenigen Chancen zwei Tore, die anderen aus vielen Chancen kein Tor - und so ist der Wolfsburger Traum vom DFB-Pokalfinale geplatzt. Mit 0:2 (0:2) verlor der VfL gestern das Halbfinale bei Borussia Dortmund. 80.700 Zuschauer sahen die Treffer von Henrikh Mkhitaryan und Robert Lewandowski - und einen stark aufspielenden Gast.

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Das Tore, das den BVB ins Finale bringt: Robert Lewandowski knallt den Ball in den Winkel.

Quelle: Imago 16218666/dpa

Der VfL machte vieles sehr gut vor der Pause, schaltete nach Ballgewinn schnell um, kam in einem von Beginn an extrem unterhaltsamen Spiel zu guten Szenen, war über weite Strecken sogar die bessere Elf. Die besseren Torabschlüsse allerdings hatte der BVB - und Dortmund hatte vor allem eine individuell überragend besetzte Offensive, die aus diesen Torabschlüssen zwei Tore machte.

Dem BVB kamen dabei drei Dinge zugute: die leichte Nervosität in der VfL-Abwehrkette, eine frühe Gelbe Karte gegen Luiz Gustavo, die den Brasilianer in den jeweils entscheidenden Zweikämpfen gegen die beiden Torschützen hemmte - und das Pfostenpech von Junior Malanda 62 (!) Sekunden vorm zweiten Tor.

Nach der Pause versuchte der VfL wenig überraschend den Druck hochzuhalten, den Anschlusstreffer zu erzwingen. Dortmund spielte seine Konterstärke aus, kam aber nur zu wenigen gefährlichen Abschlüssen. Die hatte dafür der VfL, der dem ersten BVB-Pokal-Gegentor dieser Saison immer näherkam, dessen Torlosigkeit allein mit Pech nicht zu erklären ist. Denn unterm Strich fehlte einfach die Qualität im Abschluss. Anders gesagt: Wer in Dortmund so viele Chancen hat, muss einfach irgendwann ein Tor machen, um Ansprüche auf einen Auswärtssieg anzumelden.

Stark: Der VfL machte bis zum Schluss weiter, ließ sich vom Abschluss-Frust nie den Mut nehmen. An der fünften Niederlage in sechsten Pokal-Halbfinale der VfL-Geschichte änderte das allerdings nichts.

eh

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