Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Vieirinha wird nach hinten versetzt

VfL Wolfsburg Vieirinha wird nach hinten versetzt

Erster Tag im Trainingslager in Donaueschingen - und VfL-Coach Dieter Hecking gibt gleich Vollgas bei der Taktik-Schulung. Der Plan ist erkennbar: Wolfsburgs Fußball-Bundesligist will zwei Systeme einstudieren. In beiden hat vor allem einer eine ganz neue Rolle: Offensivdribbler Vieirinha wird nach hinten versetzt.

Voriger Artikel
Dost steht vorm Comeback
Nächster Artikel
Guilavogui: Scheitert‘s an der Ablösesumme?

Taktik-Schulung im Trainingslager in Donaueschingen: VfL-Coach Dieter Hecking (r. Bild, l., mit Junior Malanda) lässt neben dem bekannten 4-2-3-1 ein 3-5-2-System als Alternative einüben.

Quelle: Photowerk (bb)

Am Vormittag ließ Hecking im altbekannten 4-2-3-1 üben. Dabei gab Vieirinha einen klassischen Rechtsverteidiger. „Ich habe ihm gesagt, dass es doch nichts Schöneres gibt, als keinen Mann mehr hinter sich zu haben“, so Manager Klaus Allofs zur neuen Rolle des Portugiesen. „Er meinte, dass er sich ein bisschen wie Dani Alves fühlt.“ Der brasilianische WM-Spieler ist Rechtsverteidiger beim FC Barcelona.

Nach dem Essen bat Hecking seine Spieler zur Video-Schulung in Sachen Dreierkette. Im Besprechungsraum des Teamhotels Öschberghof zeigte der Trainer Szenen aus dem Testspiel gegen Cardiff, sprach deutlich an, was in der Abstimmung noch nicht optimal war, schilderte aber auch gute Eindrücke. „Wenn man so darüber spricht, hilft das. Aber wir müssen es auch viel trainieren, damit wir es alle schnell verstehen“, sagt Verteidiger Ricardo Rodriguez.

Am Nachmittag brachte Hecking dann das neue Alternativ-System 3-5-2 auf den Trainingsplatz. Robin Knoche, Naldo und Rodriguez bildeten die Dreierkette hinten. Vieirinha und Marcel Schäfer gaben die Außenspieler - auch das ist für den Portugiesen defensiver als seine ursprüngliche Position als rechter Flügelstürmer. Das zentrale Mittelfeld bildeten wie auch im 4-2-3-1 Maxi Arnold und Junior Malanda. Kevin De Bruyne spielte die freie Position davor. Und im Sturm agierten Aaron Hunt und Ivica Olic.

Heute steht für den VfL der vorletzte Test vor dem Pflichtspielstart in zwölf Tagen an. In Konstanz am Bodensee geht’s gegen den FC St. Gallen (Schweiz) - spannend ist, in welchem System...

rs

Voriger Artikel
Nächster Artikel