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Vieirinha-Schock: Verdacht auf Außenbandriss

VfL Wolfsburg Vieirinha-Schock: Verdacht auf Außenbandriss

Bad Waltersdorf. Am Sonntag gab’s für den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten erneut eine Hiobsbotschaft: Europameister Vieirinha zog sich eine Sprunggelenks-Verletzung zu und reist am Montag aus dem Trainingslager in Bad Waltersdorf ab. Muss der VfL jetzt hinten rechts nachbessern?

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Trainingsunfall: Vieirinha muss verletzt vom Platz getragen werden.

Quelle: Engelbert Hensel

Die Schock-Szene: Nach einem Zweikampf mit Julian Draxler war der Rechtsverteidiger umgeknickt. Draxler konnte nach kurzer Behandlungspause weiterspielen, Vieirinha wurde vom Platz und schließlich mit schmerzverzerrtem Gesicht ins Auto getragen. Nachmittags kam dann die erste Diagnose: Verdacht auf Außenbandriss, heute reist er zu weiterführenden Untersuchungen nach Wolfsburg ab. „Wie lange er ausfällt, weiß ich noch nicht“, so Trainer Dieter Hecking. „Drei bis vier Wochen wird er uns fehlen“, glaubt wiederum Manager Klaus Allofs. „Das gilt sowohl für einen Riss als auch für eine starke Bänderdehnung.“

Vieirinha fällt erstmal aus, mit Sebastian Jung befindet sich ein weiterer VfLer für hinten rechts nach seinem Kreuzbandriss im Aufbautraining - es bleibt noch Christian Träsch. Zudem kann auch Youngster Paul Seguin dort spielen. „Wir haben da noch Möglichkeiten, es ist nicht so, dass wir für diese Position einen neuen Spieler verpflichten müssen“, sagt Allofs - und erinnert an die Vorbereitung vor zwei Jahren, als sich beim VfL ein Rechtsverteidiger nach dem anderen verletzt hatte: „Damals hat’s dann plötzlich Vieirinha gespielt und war die Entdeckung.“ Zu der Gefühlslage des 30-Jährigen sagte Allofs: „Klar ist er geknickt. Denn Vieirinha war nach dem Gewinn der EM sehr motiviert.“

von Engelbert Hensel


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