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Vieirinha: Erstmals EM-Titel für VfLer

VfL Wolfsburg Vieirinha: Erstmals EM-Titel für VfLer

Paris. Der VfL Wolfsburg hat seinen ersten Europameister! Durch den dramatischen 1:0-Sieg der Portugiesen im Finale der Fußball-EM gegen Frankreich hat sich mit Vieirinha erstmals ein Spieler in Diensten des VfL Wolfsburg den Titel gesichert. VfL-Manager Klaus Allofs hätte Portugal den Sieg nicht zugetraut.

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Grenzenlose Freude: Vieirinha (M.) gewinnt mit Portugal die Fußball-EM gegen Frankreich. Damit ist er der
erste Europameister als aktiver VfLer.

Quelle: Imago

„Vor dem Spiel war Frankreich für mich der große Favorit. Ich hätte nicht gedacht, dass sich die Franzosen den Titel aufgrund der Euphorie nehmen lassen“, sagte Allofs, der sich dennoch mit dem Europameister freut. „Portugal bringt viele Talente hervor, hat aber sehr lange auf einen großen Titel gewartet. Es ist schön für das Land, aber natürlich auch für Vieirinha.“

Maßgeblichen Anteil hatte der VfLer am Gewinn des Titels allerdings nicht. Zu Beginn des Turniers hatte Portugals Coach Fernando Santos Vieirinha noch das Vertrauen ausgesprochen. Hinten rechts kam Wolfsburgs Nummer 8 in den Gruppenspielen gegen Island, Österreich und Ungarn zum Einsatz. Als Gruppendritter löste Portugal das Ticket fürs Achtelfinale - das dann aber ohne den 28-Jährigen stattfand.

Sein Trainer setzte ihn auf die Bank, vertraute gegen Kroatien dem eher defensiv ausgerichteten Cédric Soares. Auch im Viertelfinale gegen Polen, im Halbfinale gegen Wales und im Endspiel musste der Wolfsburger zusehen. Nach dem Spiel kannte der Jubel aber keine Grenzen. In Lissabon feierten die Menschen. Zehntausende empfingen am Montag ihre Mannschaft. Mit einem Doppeldeckerbus fuhr der Europameister zur Siegesfahrt durch Portugals Hauptstadt.

Wie es sich anfühlt, diesen Pokal in die Luft zu strecken, weiß in Wolfsburg sonst nur einer: der Manager. 1980 sicherte sich Allofs als Torschützenkönig den EM-Titel mit Deutschland - damals als Spieler von Fortuna Düsseldorf. „In seiner Fußball-Karriere durchläuft man viele verschiedene Etappen. Wenn man dann für seine Nation den Titel holt, erfüllt einen das mit sehr viel Stolz“, erinnert sich Allofs.

Von Marcel Westermann

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