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VfL verdient weiter: „Wir sind reif genug“

Champions League: Auch Allofs und Hecking vom Auftritt begeistert VfL verdient weiter: „Wir sind reif genug“

Zweite Champions-League-Teilnahme der Klubgeschichte - zum ersten Mal im Achtelfinale. Das schaffte Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg, der gestern Abend Manchester United rauswarf. Julian Draxler, der das 2:1 vorbereitet hatte: „Wir sind verdient weiter, sind reif genug dafür.“

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Reife Leistung des VfL: Bastian Schweinsteiger (v.) hatte mit Manchester United klar das Nachsehen gegen den VfL (l. Josuha Guilavogui, r. Julian Draxler).

Quelle: dpa

In der Tat hatte Wolfsburg Reife bewiesen. 2009 war der VfL am CL-Sieger von 2008 gescheitert, diesmal sah das ganz anders aus: mehr Chancen, selbstbewusst. Das 0:1 und den späten Ausgleich steckten die Gastgeber weg und schlugen jeweils schnell zurück.

Manchester hatte ab und an Klasse aufblitzen lassen, doch der VfL war besser und Draxler merkte treffend an: „Wenn man Manchester United schlägt, hat man vieles richtig gemacht. Vor der Pause waren wir spielerisch stark.“ Stichwort spielstark: Das 2:1 war sensationell herausgespielt, maßgeblich vorbereitet von Draxler. „Da habe ich mich gut durchgesetzt“, meinte er bescheiden. Die gesamte Kombination mit vier Beteiligten war schlicht Weltklasse.

„Später haben wir fürs Weiterkommen gefightet. Wir sind zu Recht da, wo wir jetzt sind“, freute sich Draxler.

Champions-League-Achtelfinale erreicht: Der VfL besiegte Manchester United mit 3:2 - Abwehrchef Naldo traf doppelt.

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VfL-Trainer Dieter Hecking hatte es letztlich genauso gesehen: „Es war klar, dass Manchester angesichts des Spielstandes in Eindhoven alles versuchen würde. Aber wir haben verdient gewonnen.“

Max Kruse, der als „spielende Spitze“ (Hecking) Bewegung in Manchesters Abwehrzentrum bringen sollte und das gut löste, urteilte: „Man hat gesehen, dass wir viel Qualität haben.“

Manager Klaus Allofs lobte: „Wir hatten uns gewünscht, nicht nach zehn Minuten zurückzuliegen. Aber danach haben wir es sehr gut gespielt. Bis auf ein paar Dinge.“ Die kritisierte auch Hecking: „Wir haben am Ende zu viele Chancen zugelassen.“

Auch Aufsichtsratschef Garcia Sanz äußerte sich nach dem VfL-Achtelfinal-Einzug: „Real kann im Endspiel kommen.“ Hintergrund: Real Madrid ist Garcia Sanz' Herzensclub, kann dem VfL im Achtelfinale aber noch nicht zugelost werden.

rau/tik

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