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VfL tönt trotz Pleite: Keine Angst vor Bayern

VfL Wolfsburg VfL tönt trotz Pleite: Keine Angst vor Bayern

Das klingt vielleicht ein bisschen ungewöhnlich, aber eigentlich auch ganz schön: Beim VfL scheint der Stachel nach der 2:6-Klatsche bei Hoffenheim nicht allzu tief zu sitzen. Denn vor dem Heimspiel gegen den Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga aus München tönen die Wolfsburger: Wir haben keine Angst vor den Super-Bayern!

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Wollen den großen Favoriten aufhalten: Am Samstag spielt der VfL
(l. Ricardo Rodriguez) gegen den FC Bayern (r. Mario Mandzukic).

Fußball-Bundesliga aus München tönen die Wolfsburger: Wir haben keine Angst vor den Super-Bayern!

Nach der Packung von Hoffenheim hatte VfL-Youngster Maxi Arnold noch lange fassungslos und tief traurig auf dem Rasen gestanden. Doch danach folgte schon die Kampfansage in Richtung Bayern: „Wir haben keine Angst vor denen. Das wäre komplett falsch. Dann bräuchten wir ja gar nicht erst anzutreten.“

Mit der furchtlosen Haltung vor dem Duell mit den bis jetzt ungeschlagenen Triple-Siegern ist der Mittelfeldspieler nicht allein. „Wir wollen gegen die Bayern ein ganz anderes Bild abgeben als in Hoffenheim. Und wir wollen erfolgreich sein“, gibt sich Trainer Dieter Hecking optimistisch. „Wir werden der Mannschaft vermitteln, dass sie sich auf die Partie freuen soll. Die Bayern sind jetzt wahrscheinlich der bessere Gegner als eine Mannschaft, die aus dem Tabellenkeller kommt.“

Was Hecking meint: Gegen Arjen Robben und Co. ist jeder voll konzentriert - eben anders als am Sonntag in Sinsheim. „Wir müssen alle Sinne schärfen. Wenn wir uns wieder solche Fehler erlauben, ist klar, wie es ausgeht. Aber vorher schon Angst haben - das ist falsch“, so der VfL-Coach.

Diese Angst ist zumindest bei Patrick Ochs nicht zu spüren. Der Rechtsverteidiger keck: „Die Bayern werden auch mal verlieren. Warum sollten nicht wir die erste Mannschaft sein, die sie schlägt?“ Top motiviert sei man jedenfalls. Ochs: „Ich habe gegen Bayern immer gewonnen oder gute Spiele erlebt.“

rs/eh

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