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VfL schielt schüchtern in Richtung Europa

VfL Wolfsburg VfL schielt schüchtern in Richtung Europa

Viermal hatte der VfL in der Bundesliga gewonnen und sich an den vierten Tabellenplatz herangeschlichen. Doch keiner wollte das verboten anmutende Wort Europapokal in den Mund nehmen. Das sei zu früh. Ausgerechnet nach dem Unentschieden bei Schlusslicht Nürnberg bröckelt nun die Mauer bei den Wolfsburgern, und es wird über neue Ziele gesprochen - wenn auch noch etwas schüchtern oder versteckt beiläufig.

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Auch wenn die Siegesserie gerissen ist: Nach fünf Spielen ohne Niederlage richtet sich der VfL langsam in den Tabellenregionen ein, in denen es um Europa geht.

Quelle: dpa

Was das vom Ergebnis her ärgerliche 1:1 in Nürnberg denn Gutes habe, wurde Dieter Hecking gefragt - und er zählte auf: „Dass wir 14, 15 Torchancen herausspielen, sehe ich als alles andere als schlecht an. Und auch insgesamt hilft uns der Punkt. Wir haben nun vier Punkte Vorsprung auf den ersten Nicht-Europa-Platz. Auch dahin können wir schauen.“ Aha! Der VfL schaut nun doch - mindestens mit einem Auge - auf den internationalen Wettbewerb.

Auch bei den Spielern hört man dieses Ziel, das wohl immer da war, aber nicht so laut ausgesprochen werden sollte, immer lauter anklingen. „Aus solchen Spielen musst du drei Punkte mitnehmen“, sagt Mittelfeldarbeiter Slobodan Medojevic über das 1:1 - und fügt an: „Wir wollen schließlich eine Spitzenmannschaft sein und nach Europa kommen.“ Und auch Routinier Ivica Olic macht keinen Hehl aus großen Visionen: „Der Abstand zu Platz sieben ist größer geworden. Und er soll bis Weihnachten noch wachsen. Das ist das, wo wir hinwollen.“

Drei Zähler Rückstand auf das viertplatzierte Gladbach, einen besser als der Sechste Schalke und dahinter eine Lücke. So soll‘s weitergehen. Und da hilft auch der Punkt von Nürnberg, meint Manager Klaus Allofs: „Ich sehe das Unentschieden nicht als Rückschritt. Wir zählen den einen Punkt zu unseren 21 dazu und freuen uns jetzt riesig auf das Freitagabend-Spiel gegen Hamburg.“

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