Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
VfL sauer: Wirbel um De Bruynes „Bekenntnis“

VfL Wolfsburg VfL sauer: Wirbel um De Bruynes „Bekenntnis“

Moderator Alexander Bommes sagte es ihm zweimal vor, dann wiederholte Kevin De Bruyne gestern Abend beim Sportbild-Award in Hamburg den Satz, den viele VfL-Fans hören wollen: „Ich werde auf jeden Fall diese Saison beim VfL Wolfsburg spielen!“

Voriger Artikel
So geht‘s den VfL-Sorgenkindern
Nächster Artikel
Dost kündigt Tore an: „Ich höre nicht auf“

Bleibt er? Gestern gab‘s für den umworbenen VfL-Belgier Kevin De Bruyne (M.) zwei Auszeichnungen - die zweite am Abend in Hamburg beim Sportbild-Award.

Quelle: dpa

Aber der Transferrummel um den Star des Fußball-Bundesligisten ist damit leider nicht beendet - im Gegenteil, der Wirbel wird größer.

Denn sofort kamen Zweifel auf: Offenbar wollte De Bruyne nur einen Spaß des Moderators mitmachen, den er gar nicht so genau verstanden hatte. Der VfL jedenfalls ging am späten Abend davon aus, dass es in Sachen De Bruyne keinen neuen Stand gibt - Manager Klaus Allofs und Berater Patrick De Koster waren vielmehr sauer auf Bommes, der De Bruyne unabgesprochen aufs sprachliche Glatteis geführt habe.

Was aus Sicht der Wolfsburger allerdings ein wenig Hoffnung macht: Bei seiner Dankesrede nach der Kür zum „Star des Jahres“ hatte der vor allem von Manchester City umworbene Belgier (auch Paris SG soll noch dran sein) betont, dass er sich im familiären Umfeld des VfL sehr gut aufgehoben fühle. Und: Auf die Frage, ob er beim Pokalspiel gegen Bayern im Oktober dabei sei, antwortete De Bruyne: „Natürlich.“

Der Sportbild-Award war für De Bruyne bereits die zweite Ehrung des Tages, am Vormittag wurde er in Barsinghausen als Niedersachsens Fußballer des Jahres ausgezeichnet. Dort klang es so, als sei sein Verbleib beim VfL sehr fraglich. „Es ist nicht immer einfach, ruhig zu bleiben“, hatte der 24-Jährige bei dem NFV-Empfang erklärt. Und: „Die Leute müssen verstehen, dass es nicht so einfach ist. Es geht um viele Sachen.“

Unter anderem auch um einen neuen Vertrag in Wolfsburg. Nach WAZ-Informationen will VfL-Manager Klaus Allofs De Bruyne heute oder morgen einen neuen Kontrakt vorlegen, der ihn zum Spitzenverdiener im Klub macht - mit einem Jahresgehalt um die 10 Millionen Euro. Nimmt der Belgier das Angebot an, wären alle Zweifel beseitigt. Wenn nicht, geht der Wirbel weiter...

apa/tik

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell