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VfL in Brüssel: Heute wird Junior Malanda beerdigt

Wolfsburg VfL in Brüssel: Heute wird Junior Malanda beerdigt

Heute um 11 Uhr beginnt die Trauerfeier für Junior Malanda in der Basilika Koekelberg in Brüssel. Anschließend wird der verstorbene VfL-Profi auf dem Friedhof Sint-Agatha-Berchem beerdigt. Wolfsburgs Fußball-Bundesligist reist mit allen Spielern, Betreuern und Verantwortlichen an. Spielmacher Kevin De Bruyne und Offensivmann Ivan Perisic, die Malanda besonders nahe standen, waren bereits gestern in Belgien.

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Abschied von Malanda: Der VfL reist am Dienstag zur Beerdigung nach Brüssel.

Quelle: Photowerk (gg/Archiv)

Am frühen Vormittag war der VfL am Montag aus dem Trainingslager zurück. Nach der Landung in Braunschweig bekamen die Profis frei. „Nach einem so langen Flug macht es keinen Sinn, wenn man noch ewig trainiert“, sagt Klaus Allofs, der heute mit der Mannschaft nach Brüssel fliegt. „Es werden Emotionen hochkommen, aber wir sind gut vorbereitet“, so der Manager.

In der riesigen Nationalbasilika der Heiligen Herzen werden einige Hundert Trauergäste erwartet – Familie, Freunde und Kollegen. Es soll eine katholische Trauerfeier werden, die Beisetzung des Sohnes kongolesischer Einwanderer unter Einflüssen afrikanischer Traditionen stattfinden.

„Es wird nicht einfach“, vermutet VfL-Linksverteidiger Ricardo Rodriguez in einem Interview mit der schweizerischen Zeitung „20 Minuten“. „Ich musste mir aber nicht überlegen, ob ich daran teilnehme, auch wenn es kein Pflichttermin ist und es uns vom Verein freigestellt wurde. Ich will mich von Junior Malanda verabschieden. Er hat es verdient, dass wir als Mannschaft da sind.“

Nach der Beisetzung bekommen die VfL-Profis Zeit, alles zu verarbeiten. Das nächste Training ist erst für morgen Nachmittag angesetzt. „Ich glaube, vorher ist keinem nach Training zumute“, so Allofs, der nicht vor der Beerdigung darüber sprechen möchte, wie der VfL mit Malandas Spind, seiner Rückennummer und Andenken an ihn umgeht.

rs

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