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VfL glücklich: Premiere für das Freistoß-Spray

VfL Wolfsburg VfL glücklich: Premiere für das Freistoß-Spray

Wenn der Schiri den Rasierschaum rausholt... Für den VfL gibt‘s morgen in Freiburg die Bundesliga-Premiere des Freistoßsprays, das sich bei der WM und in der Champions League bewährt hatte. Jetzt kommt‘s auch in Deutschland zum Einsatz - und macht das Spiel gerechter, sagt Klaus Allofs.

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Ab heute wird gesprüht: Der VfL kennt das Freistoß-Spray schon aus der Europa League - nun kommt es auch in der Bundesliga an.

Der VfL-Manager flachst bei dem Thema. „Schmeckt gut“, sagte er schmunzelnd auf die Frage, welche Erfahrungswerte der VfL mit dem Spray denn schon gemacht hat. Bei der 1:4-Pleite in der Europa League in Everton waren die Wolfsburger erstmals damit in Berührung gekommen.

Jetzt wird’s auch im Alltag Bundesliga Realität. „Ich glaube, es ist zehn Jahre oder noch länger her, als wir mal von Spielbeobachtungen aus Brasilien zurückgekommen sind. Damals wurde das da schon eingesetzt. Es hat sich doch gezeigt, dass das wirklich hilft, dass es dieses ständige Zurückweisen der Mauer bei nicht mehr gibt“, sagt Allofs, der die ganze Schwarzmalerei und das Herumgeeiere bei diesem Thema nicht verstehen kann. „Es wird ganz schnell zur Normalität werden. Vielleicht sieht‘s am Anfang etwas unglücklich aus, weil der Schiedsrichter nicht weiß, wie er die Flasche halten oder damit umgehen soll“, so der Manager.

Doch das Spiel werde mit der Einführung des Sprays nicht leiden. Ganz im Gegenteil: „Mit diesem einfachen Mittel macht man es gerechter, Freistöße sind noch gefährlicher, weil die Mauer jetzt da stehen bleibt, wo sie stehen bleiben muss. Es ist nur positiv. In zwei Monaten wird keiner mehr drüber reden, dann ist es Normalität.“

eh/rs

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