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VfL gegen Moskau: „Graffa ging durch Mauern“

VfL Wolfsburg VfL gegen Moskau: „Graffa ging durch Mauern“

Schon der Spielplan weckt Erinnerungen: Der VfL ist nicht nur wie vor sechs Jahren mit ZSKA Moskau und Manchester United in einer Champions-League-Gruppe, alle Spiele finden auch exakt am selben Datum statt wie 2009! „Wahnsinniger Zufall“, findet nicht nur VfL-Rekordspieler Marcel Schäfer.

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Held des Spiels: Grafite erzielte vor genau sechs Jahren alle VfL-Tore beim 3:1-Sieg gegen ZSKA Moskau.

Quelle: Imago

Die schönste Erinnerung liefert gleich das erste Spiel. Gegner damals wie am Dienstag: Moskau.

Held des Spiels am 15. September 2009: Stürmer Grafite, der beim 3:1-Sieg alle drei VfL-Tore erzielte. „Er hatte einen einigermaßen guten Tag“, erinnert sich Marcel Schäfer schmunzelnd. Schäfer ist einer von zwei aktuellen Wolfsburg-Profis, die damals schon dabei waren. „Grafite war ein besonderer Stürmer“, so Schäfer, „nicht vergleichbar mit Edin Dzeko, Mario Mandzukic oder Bas Dost. Er hat eine unwahrscheinliche Dynamik und viel Power. Graffa ging durch Mauern, das habe ich selbst im Training oft genug erlebt.“

Vier Jahre spielte Grafite für den VfL, bildete in der Meistersaison zusammen mit Dzeko das gefährlichste Sturmduo der deutschen Fußball-Geschichte. 2011 ging er in die Wüste, spielte zunächst für Al-Ahli in den Vereinigten Emiraten und Al-Sadd in Katar, ehe er in die zweite Liga Brasiliens zum Santa Cruz FC wechselte.

2009 war die Partie gegen Moskau für Grafite, Schäfer und viele andere VfLer die erste Champions-League-Partie; vielen ihrer Kollegen wird‘s am Dienstag ähnlich gehen. „So ein Spiel muss man mit Leidenschaft angehen und gleichzeitig genießen“, empfiehlt Schäfer. „Wir haben ein Jahr dafür gearbeitet, in der Champions League zu spielen. Das sollte man uns auf dem Platz anmerken.“ Und wie geht‘s am Dienstag aus? Diego Benaglio, neben Schäfer der zweite VfLer, der damals schon dabei war, weiß: „Graffa ist nicht mehr da, jetzt muss jemand anders in die Bresche springen.Aber mit dem Resultat von damals könnten wir ganz gut leben...“

apa/tik

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