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VfL gegen Hoffenheim: Viertelfinal-Könige gegen Viertelfinal-Dauerverlierer

VfL Wolfsburg VfL gegen Hoffenheim: Viertelfinal-Könige gegen Viertelfinal-Dauerverlierer

Krasser könnten die Gegensätze nicht sein: Das Viertelfinale ist für den VfL so etwas wie die „Lieblingsrunde“ im DFB-Pokal, in fünf von sechs Anläufen gingen Wolfsburgs Fußballer als Sieger vom Platz. 1899 Hoffenheim, heute VfL-Gastgeber, leidet dagegen unter dem Viertelfinal-Fluch.

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Sie scheiterten im Viertelfinale des DFB-Pokals am VfL: Sammy Kuffour (Bayern II, 1995), Ralf Kellermann (Sportfreunde Siegen, 1999),  Vedad Ibisevic (Alemannia Aachen, 2007) und Ivica Olic (HSV, 2008).

Quelle: Fotos: Archiv

Viermal erreichten die Kraichgauer in ihrer Vereinsgeschichte die Runde der letzten Acht, viermal flogen sie raus – zuletzt vor zwei Jahren gegen das damalige Zweitliga-Top-Team Fürth mit dem jetzigen Wolfsburger Max Grün im Tor.

Die Wolfsburger hingegen gewannen fast alle ihre Viertelfinals – in zum Teil bemerkenswerten Spielen. 1995 etwa standen unter anderem der spätere Champions-League-Sieger Sammy Kuffour und Alexander Zickler im Team des FC Bayern II, das gegen Wolfsburg verlor – allerdings wurde Kuffour gerade behandelt, als der erste VfL-Treffer fiel. 1999 kassierte Ralf Kellermann, heute Trainer der VfL-Frauen, im Tor der Sportfreunde Siegen drei Viertelfinal-Gegentreffer gegen Wolfsburg. 2007 konnte Vedad Ibisevic, später Top-Bundesliga-Stürmer in Hoffenheim und Stuttgart, das 0:2 von Alemannia Aachen beim VfL nicht verhindern. Und 2008 verlor Ivica Olic unglücklich mit dem HSV das Viertelfinale in Wolfsburg. Im Vorjahr dann erwies sich der VfL für Kickers Offenbach als eine Nummer zu groß.

Die einzige Viertelfinal-Niederlage konnte der VfL übrigens leicht verschmerzen: mit Diego (zwei Tore) und Naldo gewann Werder Bremen im März 2009 in Wolfsburg – aber da hatte der VfL bereits Kurs Richtung deutsche Meisterschaft genommen.

apa

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VfL Wolfsburg
Pokal-Härtefall: Trainer Dieter Hecking (r.) nahm Daniel Caligiuri nicht mit zum heutigen Viertelfinal-Spiel bei 1899  Hoffenheim.

Kevin De Bruyne und Diego Benaglio sind nach kurzen Trainingspausen zurück, Slobodan Medojevic meldet sich nach Verletzung fit: „Personell sieht es richtig gut aus“, freut sich VfL-Trainer Dieter Hecking vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale heute (19 Uhr) bei 1899 Hoffenheim. Für einen sah es dann aber nach dem Training alles andere als richtig gut aus: Daniel Caligiuri fuhr traurig heim – der Ex-Freiburger ist für die Partie heute nicht einmal im 18er-Kader des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten.

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