Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
VfL entdeckt sein Bayern-Gen

VfL Wolfsburg VfL entdeckt sein Bayern-Gen

Weder in der Bundesliga gegen Stuttgart noch im Pokal gegen Freiburg hat der VfL zuletzt über 90 Minuten überzeugen können - doch unterm Strich standen zwei Siege. Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss, sagt der Volksmund. Und Coach Dieter Hecking hat vor der Partie morgen (18.30 Uhr) beim HSV das Bayern-Gen in seinem Team entdeckt.

Voriger Artikel
Gelb: Warum immer wieder Luiz?
Nächster Artikel
Wenn Olic morgen spielt, muss HSV zahlen!

Und am Ende jubelt immer der VfL: Auch gegen Freiburg gab‘s am Dienstag im richtigen Moment die nötige Leistungssteigerung.

Nicht toll spielen, trotzdem gewinnen: Das zeugt von Qualität und war über Jahre hinweg ein Markenzeichen der Münchner. „Ich kenn’ das zum Beispiel noch aus meiner Zeit in Nürnberg“, sagt Hecking. „Wenn es da in der 60. Minute noch 0:0 stand, hattest du immer noch das Gefühl oder die Angst, dass die Bayern noch ein Tor schießen und am Ende gewinnen.“ So oder so ähnlich dürften sich auch Stuttgarts Coach Huub Stevens und Freiburgs Trainer Christian Streich zuletzt gegen den VfL gefühlt haben...

Die Wolfsburger haben in dieser Saison das Selbstverständnis entwickelt, jedes Spiel gewinnen zu wollen und zu können. „Wir können immer eine Schippe drauflegen, weil wir diese Qualität haben, jede Mannschaft unter Druck setzen zu können“, erklärt Hecking. „Die anderen Teams wissen, dass sie brutal konzentriert sein müssen, sonst schießen wir noch ein Tor. Und meine Mannschaft kann diese Unsicherheit inzwischen erkennen und ausnutzen.“

Da kommt der nächste Gegner gerade richtig. Der Hamburger SV ist Drittletzter, in der Stadt geht die Abstiegsangst um, die Verunsicherung bei den Hanseaten ist schon vor dem Anpfiff groß. Rücksicht auf den Bundesliga-Dino werden die Wolfsburger aber nicht nehmen. „Wir sind gar nicht in der Position, etwas herschenken zu können“, sagt VfL-Manager Klaus Allofs. Mit einem Sieg würden die Wolfsburger den nächsten großen Schritt Richtung direkte Champions-League-Quali machen.

tik

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell