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VfL besiegt chinesischen Erstligisten Quingdao mit 4:0

VfL Wolfsburg VfL besiegt chinesischen Erstligisten Quingdao mit 4:0

Es war die Generalprobe für den Start in die Rückrunde am übernächsten Samstag. Doch der 4:0-(1:0)-Sieg des VfL im Testspiel gegen den chinesischen Erstligisten Qingdao Jonoon hatte wenig Wert. Zum einen wechselten die Wolfsburger gestern Abend in Sanya kräftig durch, zum anderen waren weder Gegner noch Platzverhältnisse mit der Qualität in der Fußball-Bundesliga zu vergleichen.

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Verhaltene Freude: Die VfL-Profis gewannen gestern vor 10.000 Fans ein Testspiel in China mit 4:0. Bas Dost (Foto rechts) setzte den Schlusspunkt und wurde danach zum besten Spieler der Partie gewählt.

Der VfL begann vor rund 10.000 Fans offensiv. Zweimal Ivica Olic und Junior Malanda, der den Pfosten traf, vergaben in den ersten zehn Minuten gleich drei Chancen. Doch dann war plötzlich die Luft raus. Gegen den augenscheinlich viel schlechteren Gegner kam der VfL nicht mehr gefährlich nach vorn – und leistete sich sogar gefährliche Ballverluste. Mit etwas Glück hätte der Tabellenvorletzte der chinesischen Liga in Führung gehen können. Doch noch vor der Pause schlug der VfL zu. Daniel Caligiuri, Bester in der ersten Hälfte, flankte auf Stefan Kutschke, der den Ball zurückköpfte – Olic schloss per Direktabnahme ab.

Eine Schrecksekunde gab‘s kurz nach der Pause: Luiz Gustavo blieb im Rasen hängen, verdrehte sich den Knöchel und musste behandelt werden. „Die Platzverhältnisse waren nicht so, dass man zaubern konnte. Wir werden Luiz behandeln, aber ich gehe davon aus, dass wir dieses Spiel verletzungsfrei überstanden haben“, meinte Manager Klaus Allofs, der anfügte: „In der zweiten Halbzeit haben wir das gut gemacht.“

In der Tat spulte der VfL nun das Programm sauberer herunter. Erst trudelte ein abgefälschter Schuss von Gustavo, der weiterspielen konnte, ins Netz. Dann drehte sich eine Flanke von Ivan Perisic ins lange Eck. Und schließlich vollendete Bas Dost, der zum besten Spieler der Partie gekürt wurde, eine schöne Kombination über Christian Träsch und Perisic zum 4:0-Endstand.

VfL 1. Hz.: Benaglio – Träsch, Naldo, Lopes, Schäfer – Medojevic, Malanda – Kutschke, Arnold, Caligiuri – Olic.
VfL 2. Hz.: Grün – Träsch, Sprenger, Klose, Rodriguez – Knoche, Gustavo – Evseev, Diego, Perisic – Dost.
Tore: 1:0 (38.) Olic, 2:0 (68.) Gustavo, 3:0 (78.) Perisic, 4:0 (83.) Dost.

rs

Spieler sauer: Keine Flugerlaubnis

Letzter Test und dann zurück nach Wolfsburg – Pustekuchen! Die Sicherheitsbehörden ließen die VfL-Maschine gestern nicht starten. Erst für den folgenden Morgen bekam der Bundesligist eine Flugerlaubnis. „Die Stimmung ist nicht die beste“, so Manager Klaus Allofs zur Verzögerung.

Statt zum Flughafen ging‘s zurück ins Hotel. Die Gesichter der Spieler sagten alles. „Wir haben es oft gehört, dass das ein Land ist, in dem man mit Überraschungen aller Art rechnen muss“, so Allofs. „Die Lösung, direkt zu fliegen, wäre optimal für uns gewesen. Doch das funktioniert nicht.“ Warum, das weiß keiner so richtig. Allofs: „Ich habe 1000 Gründe gehört, aber nachvollziehen konnte die kaum einer.“

Eine Katastrophe sei die zusätzliche Nacht in China nicht, so der Manager: „Auch wenn die Spieler nicht glücklich sind...“ Heute mussten sie dann um 6 Uhr morgens aus den Federn und werden gegen 18 Uhr in Braunschweig landen. Die geplante Trainingseinheit in Wolfsburg fällt wohl aus.

rs

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